Längst schon ist die Auflagefrist für das Baugesuch verstrichen. Doch Informationen, wie es mit der umstrittenen Kreiselkunst zwischen Möhlin und Rheinfelden weitergeht, lassen auf sich warten.
Ronny Wittenwiler
Kaum aufgelegen, damals im Oktober 2025, gingen erste ...
Längst schon ist die Auflagefrist für das Baugesuch verstrichen. Doch Informationen, wie es mit der umstrittenen Kreiselkunst zwischen Möhlin und Rheinfelden weitergeht, lassen auf sich warten.
Ronny Wittenwiler
Kaum aufgelegen, damals im Oktober 2025, gingen erste Einsprachen gegen die in der Öffentlichkeit höchst streitbare Kunstinstallation beim Landstrassen-Kreisel Möhlin / Rheinfelden ein. Das bestätigte die Abteilung Bauund Umwelt der Gemeinde Möhlin. Mittlerweile ist die Fasnacht vorübergezogen und damit auch die zahllosen Verse der Schnitzelbänkler, die das Ansinnen der Schweizer Salinen aufs Korn genommen hatten, der Bevölkerung eine sechzig Tonnen schwere und sieben Meter hohe Beton-Installation schenken zu wollen. Doch wie geht es nun weiter?
Die Salinen bitten um Geduld
«Es gab mehrere Einsprachen, welche wir aktuell noch prüfen», teilen die Schweizer Salinen als Bauherrin auf Anfrage der NFZ mit. Und: «Sobald dies erfolgt ist, können wir weitere Angaben zum Projektfortschritt machen.» Man bitte bis dahin um etwas Geduld.
Die Auf lagefrist für das Baugesuch ist bereits am 17. November des letzten Jahres verstrichen. Dreieinhalb Monate später heisst es also nach wie vor: abwarten. Spekulationen, die kursieren, wonach das Kunstprojekt womöglich doch noch Änderungen erfahren würde, werden nicht kommentiert. Und so besteht die bislang einzige Kunst darin, geduldig zu warten, welche Richtung das Projekt beim Kreisel einschlagen wird. Anfragen dazu enden vorerst in der Sackgasse.