Das Fricker Marktfest bleibt in guter Erinnerung
Drei intensive Marktfest-Tage liegen hinter dem OK und den vielen Helferinnen und Helfern, die im Einsatz standen. Dass sich der Aufwand gelohnt hat, zeigen auch die vielen positiven Rückmeldungen, die OK-Präsident Daniel Suter erhalten ...
Das Fricker Marktfest bleibt in guter Erinnerung
Drei intensive Marktfest-Tage liegen hinter dem OK und den vielen Helferinnen und Helfern, die im Einsatz standen. Dass sich der Aufwand gelohnt hat, zeigen auch die vielen positiven Rückmeldungen, die OK-Präsident Daniel Suter erhalten hat.
Susanne Hörth
Die Verantwortung für das Wetter liege beim OK-Präsidenten, sagte Daniel Suter am Freitagabend bei der Eröffnung augenzwinkernd. Fast zeitgleich setzte Regen ein. «Gemäss Wetterbericht sollte es ja nach 17 Uhr nicht mehr regnen. Es hat dann jedoch den ganzen Abend teils heftig geschüttet. Was der Natur natürlich sehr zugutekam», meinte der OK-Präsident bei einer ersten Auslegeordnung über die drei Festtage. Die Festbesucherinnen und Festbesucher liessen sich vom Regen jedoch nicht davon abhalten, die Beizlis zu besuchen. «Ich habe am Samstagmorgen bezüglich Gäste und Umsatz jedenfalls ein sehr gutes Feedback der Vereine erhalten.»
Wetter und Publikumsaufmarsch
Am Samstag und Sonntag erfüllten sich die Hoffnungen auf Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Entsprechend positiv wirkte sich dies auf den Publikumsaufmarsch aus. «Es war eine wahre Freude, die vielen Besucher auf den Strassen und in den Lokalen zu sehen – alle mit einem Strahlen auf dem Gesicht», zeigt sich Daniel Suter sichtlich zufrieden. Auf die Anzahl Besucherinnen und Besucher angesprochen, sagt er: «Wir haben es hochgerechnet. Es müssten gegen die 25 000 gewesen sein.»
Der erfreuliche Publikumsaufmarsch machte sich auch in den zahlreichen, aufwändig gestalteten Festbeizlis bemerkbar. Die kulinarischen Angebote waren gefragt, ebenso die Sitzplätze. Entsprechend war da und dort etwas Geduld gefragt. Die Rückmeldungen der Festbeiz-Betreiber seien bisher überwiegend positiv, so der OK-Präsident. Auch mit Blick auf den Festbetrieb zieht er ein positives Fazit: «Abgesehen von verschiedenen kleinen Vorfällen war es ein ausserordentlich friedliches Fest.»
Eintritt und Parkgebühren
Am Marktfest wurde Eintritt erhoben. Ein Dreitagesbändeli kostete 20 Franken, ein Tagesbändeli je 10 Franken. Wer mit dem Auto anreiste, zahlte für den Parkplatz 10 Franken. Daniel Suter verhehlt nicht, dass es hierzu auch kritische Rückmeldungen von Festbesucherinnen und Festbesuchern gegeben habe. «Mit den Fixkosten, die solch ein Fest verursacht, wäre es für die Vereine schlicht nicht tragbar gewesen.» Er fügt hinzu: «Ich denke, wir haben unseren Besuchern für das Geld auch etwas geboten, und manche kritische Stimme ist im Nachhinein verstummt.» Damit ein Fest dieser Grössenordnung gestemmt werden kann, braucht es viele helfende Hände. Wie viele Helferinnen und Helfer im Einsatz standen, sei schwer abzuschätzen, so Daniel Suter. Er geht davon aus, dass es sicher mehr als 5000 Personen mit unterschiedlich vielen Einsätzen gewesen sind.
Für ihn persönlich bleiben drei intensive, aber auch sehr zufriedenstellende Tage zurück. «Ich habe viele positive Rückmeldungen bekommen, die ich gerne an mein OK und die Vereine weitergebe.»
Nach dem Fest stehen nun Aufräumen, Zurückbauen, Abrechnen und ein kritischer Rückblick auf dem Plan. «Damit das OK für das nächste Dorffest möglichst viel von unseren Erkenntnissen profitieren kann.»