44. Delegiertenversammlung von BirdLife Aargau
Die Vertreterinnen und Vertreter der Aargauer Natur- und Vogelschutzvereine trafen sich am vergangenen Samstag in Rheinfelden zur 44. Delegiertenversammlung von BirdLife Aargau.
Gastgeber waren die Natur- und Vogelschutzvereine ...
44. Delegiertenversammlung von BirdLife Aargau
Die Vertreterinnen und Vertreter der Aargauer Natur- und Vogelschutzvereine trafen sich am vergangenen Samstag in Rheinfelden zur 44. Delegiertenversammlung von BirdLife Aargau.
Gastgeber waren die Natur- und Vogelschutzvereine Rheinfelden, Möhlin und Olsberg, die mit diesem Anlass auch ihr 100-Jahr-Jubiläum feierten. Der Anlass war bis ins Detail perfekt organisiert, sogar das Wetter war auf der Seite des Organisationskomitees.
Gestartet sind die Naturfreundinnen und -freunde in diesen Tag mit zwei spannenden Vormittagsexkursionen ins Naturschutzgebiet «Ängi» am Magdenerbach und in die Storchenstation, sowie ins Naturschutzgebiet «Burstel» in Möhlin. Frisch gestärkt mit leckerer Paella, die in einer live-Kochshow vor Ort zubereitet wurde, nahmen sich die Delegierten der 111 Mitgliedsvereine dem geschäftlichen Teil des Programms an. Willkommen geheissen wurde die Versammlung durch die Ehrengäste Norbert Kräuchi, den Leiter der Abteilung Landschaft und Gewässer Kanton Aargau, Stadtpräsidentin von Rheinfelden, Claudia Rohrer und durch Albi Wuhrmann, den Präsidenten des Gastgebervereins NV Rheinfelden. Im weiteren Verlauf orientierten der Vorstand und die Geschäftsstelle die Delegierten unter anderem darüber, wo das Feuersalamander-Projekt steht, welche Aus- und Weiterbildungsprogramme geplant sind und wie der Verband sich den durch die Politik vorgesehenen Sparmassnahmen im Naturschutzbereich annehmen will. Auch das BirdLife-Naturzentrum Klingnauer Stausee präsentierte seine Aktivitäten. Raffael Ayé, der Geschäftsführer der Dachorganisation BirdLife Schweiz appellierte unterdessen an die Vorstände der Aargauer Natur- und Vogelschutzvereine, ihren unschätzbar wertvollen Einsatz für den Naturschutz fortzuführen, indem er an einigen eindrück lichen Zahlen langfristige Erfolge von BirdLife-Projekten aufzeigte. Er ermutigte die Gäste, das Kind auch mal beim Namen zu nennen und offen zu kommunizieren, wie prekär es um die Biodiversität in der Schweiz tatsächlich steht, und dass wir dagegen etwas tun müssen und können. Abschliessend bedankte sich Präsidentin Gertrud Hartmeier im Namen von BirdLife Aargau für die gelungene Versammlung und das Engagement aller Mitglieder, des Vorstands, der Geschäftsstelle und insbesondere der Gastgeber und wünschte allen Gästen ein gelungenes Jahr 2026. (mgt)