Bei perfektem Wetter lockte die Rheinfelder «Usestuehlete» viele Besucherinnen und Besucher ins Städtchen. Es war ein kleines Volksfest.
Valentin Zumsteg
Der Sommer war heiss, sehr heiss sogar. Er hat einigen Geschäften im Städtchen zugesetzt. Bei den hohen Temperaturen der ...
Bei perfektem Wetter lockte die Rheinfelder «Usestuehlete» viele Besucherinnen und Besucher ins Städtchen. Es war ein kleines Volksfest.
Valentin Zumsteg
Der Sommer war heiss, sehr heiss sogar. Er hat einigen Geschäften im Städtchen zugesetzt. Bei den hohen Temperaturen der vergangenen Wochen verspürten nur wenige Leute wirklich Lust, shoppen zu gehen und mehr als das Nötigste einzukaufen. Der letzte Freitag zeigte sich aber perfekt. Nach einem wiederum heissen Tag folgte eine laue Sommernacht, die wie geschaffen schien für die «Usestuehlete» der Detaillistenorganisation «Pro Altstadt». Entsprechend viele Leute zog es ab 18 Uhr ins Rheinfelder Städtchen, um den Traditionsanlass zu geniessen. Schnell waren viele Bänke, Stühle und Tische besetzt. An zahlreichen Ständen und bei den Restaurants konnte man sich mit Speis und Trank eindecken.
Ausgelassene Stimmung
In geselliger Runde liess sich sodann das Leben geniessen – die Rheinfelderinnen und Rheinfelder haben ja durchaus ein Talent dafür. Sie sind den schönen Seiten des irdischen Daseins nicht abgeneigt und wissen kulinarische Genüsse zu schätzen. Dazu gab es Musik, zum Beispiel von der Formation «Saximfall» und einem Elvis-Imitator. Organisiert wurde der Anlass von Matthias H. Wiedmer, Nora Mugwika, Carmen Schönenberger, Marin Samardzija, Tina Feldmann und Carlos Obrist. Sie zogen eine positive Bilanz: «Wir sind sehr zufrieden, auch wenn es vielleicht ein bisschen weniger Leute hat als vor einem Jahr. Das Wetter spielt wunderbar mit und alles funktioniert wie gewünscht. Die Stimmung ist ausgelassen», sagte Matthias H.
Wiedmer während des Anlasses gegenüber der NFZ. Auch von den Foodtrucks habe es ein positives Feedback gegeben, so Wiedmer. Tatsächlich standen die Leute teilweise Schlange, um sich etwas Feines zu holen.
«Das ist ein lässiger Anlass, eigentlich ein bisschen wie ein Volksfest», erklärte Nicolás Schmid vom Stadtmarketing. Damit traf er den Nagel auf den Kopf. Es wurde jedenfalls bis weit nach Sonnenuntergang gefeiert.