Gottesdienst im Steiner Zollquartier
Ganz nach dem Motto «Chile bi de Lüt» führt die römischkatholische Pfarrei Bruder Klaus in Stein am Samstag, 25. April, einen ökumenischen Gottesdienst im Zollquartier durch. Dabei wird ein Stadtführer von Bad ...
Gottesdienst im Steiner Zollquartier
Ganz nach dem Motto «Chile bi de Lüt» führt die römischkatholische Pfarrei Bruder Klaus in Stein am Samstag, 25. April, einen ökumenischen Gottesdienst im Zollquartier durch. Dabei wird ein Stadtführer von Bad Säckingen über die Geschichte der Schönauer sprechen.
Was hat es mit den beiden Wegkreuzen an der Schönaustrasse im Zollquartier auf sich? Und wer waren die Schönauer, jenes Adelsgeschlecht, das in der Geschichte dies- und jenseits des Hochrheins eine bedeutende Rolle spielte, heute noch in der Region ansässig ist und mehrere Schlösser erbauen liess: Etwa in Oeschgen oder Bad Säckingen, wo das Schloss Schönau das Hochrheinmuseum beherbergt, das eine Trompeten-, Archäologie- und stadtgeschichtliche Sammlung sowie die Scheffelgedenkstätte zeigt; oder auch in der Stadt Wehr, die das frühere barocke Schloss Schönau heute als Rathaus nutzt. Zahlreiche Fragen, die im Rahmen des Quartiergottesdienstes beantwortet werden. Eingeladen hat dazu die römisch-katholische Pfarrei Bruder Klaus in Stein.
Der ökumenische Anlass beginnt am Samstag, 25. April, um 18 Uhr, am Schönauer Kreuz in Stein bei der Novartis (Ecke Schaffhauserstrasse/ Schönaustrasse) mit einer Führung entlang der beiden Schönauer Kreuze durch den Bad Säckinger Stadtführer Martin Frey.
Andacht mit Musik und Apéro
Anschliessend findet im Bootshaus am Rheinufer (mit Postkartenblick auf die Silhouette Bad Säckingens) eine Andacht mit Pfarreiseelsorger Berthold Kessler statt. Im Quartiergottesdienst wird die Geschichte der Familie von Schönau thematisiert. Die Andacht wird von einer kleinen Musikgruppe begleitet. Zum Ausklang sind alle zum Apéro eingeladen. (mgt)