Erstaunt und gut gelaunt bestiegen 17 Samariterinnen und Samariter vor wenigen Tagen den Cabrio-Panoramabus. Mit noch verschlossenem Deck wurde der Kaffeehalt in Twann angefahren, bevor es weiter ins Val de Travers ging, genauer gesagt nach Noiraigue.
Dort wurde der Rucksack geschultert ...
Erstaunt und gut gelaunt bestiegen 17 Samariterinnen und Samariter vor wenigen Tagen den Cabrio-Panoramabus. Mit noch verschlossenem Deck wurde der Kaffeehalt in Twann angefahren, bevor es weiter ins Val de Travers ging, genauer gesagt nach Noiraigue.
Dort wurde der Rucksack geschultert und die Schar machte sich auf die erste Etappe durch die imposante Areuse-Schlucht. Gestärkt nach einem Picknick-Zwischenstopp nahm man den zweiten Abschnitt unter die Füsse, welcher über Steinbrücken, Stege und Treppen, durch felsige Engpässe und an beeindruckend schroffen Felswänden vorbeiführte. Am Ende der Schlucht, wartete schon der Cabrio-Bus und die Reisegruppe wurde bei herrlichem Sonnenschein zum Grand Canyon der Schweiz, sprich Creux du Van, chauffiert. Das Naturspektakel mit den zirka 200 Metern hohen Felswänden, weiter Aussicht und ursprünglicher Natur fasziniert immer wieder.
Am Sonntagmorgen schlossen sich zwei weitere Samariter der Gruppe an und schon bald wurde das erste Ziel, die Asphalt-Mine in La Presta, angefahren. Beim Mittelpunkt der Erde tauchten alle in die geheimnisvolle Unterwelt eines 100 Kilometer langen Stollensystems ein, in dem bis in die 1980er-Jahre Asphalt abgebaut und in alle Welt exportiert wurde. Die Fricktaler erfuhren dabei auch, dass die Schutzpatronin der Mineure die heilige Barbara ist; doch hätten die Mineure die Anwesenheit einer Frau als Unglück gesehen und zum Teil den Stollen fluchtartig verlassen. Nach der lehrreichen und kühlen Exkursion erwartete die Teilnehmenden ein im Asphalt gekochter Schinken, der mindestens so spektakulär schmeckte, wie er klang.
Bald wurde zum Aufbruch gerufen und die Weiterfahrt führte über das Hochplateau der Freiberge nach St. Ursanne. Nach einer kurzen Besichtigung der historischen Kleinstadt am Doubs und dem Besuch eines angeschriebenen Hauses ging es über Delémont wieder heimwärts Richtung Fricktal. (mgt)