Regierung begrüsst A1-Ausbau

  06.02.2026 Aargau

Wie die Regierung informiert, hat sie mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass der Bund den 6-Spur-Ausbau der A1 zwischen Aarau Ost und Birrfeld in die Vernehmlassungsvorlage «Verkehr ‹45» aufnehmen und die Finanzierung der Agglomerationsprogramme sicherstellen will. Diese Entscheide bestätigen die Mobilitätsstrategie des Kantons und sind ein wichtiger Schritt für die Gewährleistung der Erreichbarkeit der Region sowie die Stärkung des Verkehrssystems in der Schweiz.

Die Verkehrsplanung im Rahmen der Gesamtverkehrskonzepte in der Region Aarau und im Ostaargau stützt sich auf eine leistungsfähige und robuste Hauptverkehrsachse. Für den Kanton Aargau ist das Projekt 6-Spur-Ausbau Aarau Ost–Birrfeld essenziell und ein Bestandteil eines funktionierenden und leistungsfähigen Verkehrssystems. Ebenfalls erfreulich ist das Bekenntnis des Bundesrats zu den Agglomerationsprogrammen als wichtiges Instrument, um die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung in den Ballungsräumen koordiniert weiterzuentwickeln – insbesondere auch die Aufnahme der Massnahmen in der 5. Generation des Aggloprogramms AareLand. Mit diesem Bekenntnis ist auch die Finanzierung der Agglomerationsprogramme der nächsten Generationen gesichert.

Auch Bahn-Achse weiterplanen
Der Kanton Aargau begrüsst weiter, dass der Bundesrat die Weiterentwicklung der West-Ost-Achse als zentrales Anliegen sieht und Mittel für die entsprechende Planung reservieren will. Der Kanton erwartet, dass die Lösung dieses Mobilitätsengpasses zügig angegangen wird, beispielsweise mit der Weiterplanung einer Bahn-Direktverbindung Aarau–Zürich. Diese Verbindung ist ein wichtiger Bestandteil des Bahnnetzes und wird dazu beitragen, die Mobilität in der Region zu verbessern. Mit der absehbaren Bevölkerungsentwicklung und dem erwarteten Nachfragezuwachs reichen die Kapazitäten der Bahn nicht mehr aus.

Der Kanton Aargau bedauert jedoch, dass die Anpassung der S-Bahn-Netze noch nicht in dem Masse berücksichtigt wurde, wie vom Kanton Aargau gefordert. Der Kanton hatte insbesondere auf die Umsetzung von Projekten wie der Systematisierung im Mittelland mit Viertelstundentakten bei den Interregio-Zügen gehofft, der Bundesrat schlägt jetzt für das Mittelland systematische Halbstundentakte im Regionalverkehr vor, was bereits grösstenteils umgesetzt ist. Der Kanton fordert ausserdem Anpassungen beim S-Bahn-Netz, insbesondere im Freiamt, Zofingen, Unteren Aaretal und Fricktal, sowie die Stärkung des Güterverkehrs. (mgt/nfz)


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