Oldtimer-Corso in Laufenburg
02.09.2024 LaufenburgAlte Fahrzeuge und die Kulturnacht
Am Sonntag, 8. September, werden in der Laufenburger Altstadt wieder gegen 1000 Oldtimer-Fahrzeuge zu bewundern sein. Der Anlass ist quasi eine Erweiterung der Kulturnacht.
Bernadette Zaniolo
«Autos und Motorräder mit ...
Alte Fahrzeuge und die Kulturnacht
Am Sonntag, 8. September, werden in der Laufenburger Altstadt wieder gegen 1000 Oldtimer-Fahrzeuge zu bewundern sein. Der Anlass ist quasi eine Erweiterung der Kulturnacht.
Bernadette Zaniolo
«Autos und Motorräder mit Markt zum Thema Oldtimer & Vintage», heisst es auf der Homepage des Veranstalters des Oldtimertreffens vom 8. September in Laufenburg. «Die letzten drei Mal waren es immer 1000 Fahrzeuge und mehr», sagt Marc Widmer auf Anfrage der NFZ. Der Inhaber der Kult-Werkstatt in Eiken organisiert den Anlass jeweils in Zusammenarbeit mit seinem Berufskollegen und T+T-Garagisten Hanspeter Fritschi aus Laufenburg. Im OK mit dabei sind auch André Maier sowie Walter Bürgler. Letzterer hat gemäss Widmer unter anderem eine gute Verbindung zu den «Stadthäxe». Diese zeichnen jeweils für das Catering verantwortlich. «Wir haben mit zehn Helfern angefangen. Heute sind wir 50 Personen», verrät Widmer zur Geschichte. Die ersten drei Oldtimertreffen fanden in Oeschgen statt. Mit dem Treffen am 8. September ist Laufenburg zum siebten Mal Austragungsort.
Autos, Motorräder, Traktoren
«Der Anlass war immer gekoppelt mit der Kulturnacht», hält Widmer gegenüber der NFZ fest. Dann ist die Altstadt jeweils verkehrsfrei, beziehungsweise gehört den Oldtimer-Fahrzeugen. Dieser steht jedoch nicht nur Autos offen. Auch Motorräder und Traktoren werden sich präsentieren. «Als Oldtimer gelten Fahrzeuge, die 30 Jahre oder älter sind», so Marc Widmer. Diese werden am 8. September, ab 9 Uhr, in einem Corso durch die Laufenburger Altstadt fahren und werden dann an einem der dafür vorgesehenen Plätze ihren Standort beziehen. Nebst der Altstadt sind dies etwa auch der Schulhausplatz sowie Richtung Spital. «Wir haben ein professionelles Verkehrskonzept», erklärt Widmer unter anderem auch auf die wegen Bauarbeiten aktuell gesperrte Marktgasse angesprochen. Deshalb fahre der Tross unten beim alten Zoll durch. Sowohl die Regionalpolizei, Postauto Aargau, das Rettungswesen /Spital sowie die Feuerwehr seien ins Verkehrskonzept einbezogen und informiert worden.
Besondere Schätze
Angesprochen auf spezielle Fahrzeuge im letzten Jahr, nennt Widmer einen Lancia Stratos (dieser wurde zwischen 1971 und 1976 gebaut) sowie einen BMW M1 (gebaut zwischen 1978 und 1981). «Das älteste mir bekannte Fahrzeug, das uns besucht hat, stammte aus dem Jahre 1923», erzählt Widmer. Die Teilnehmer reisen teilweise von weit her an. So hatten im letzten Jahr etwa jene aus dem Tessin oder der Bodenseeregion sowie dem Elsass (Frankreich) und aus Karlsruhe (Deutschland) die weiteste Anreise. Marc Widmer besitzt selbst ungefähr 20 bis 30 Oldtimer-Fahrzeuge.
Zu seinen «besonderen Schätzen», gehören ein Porsche 917 sowie aus Schweizer Produktion ein Monteverdi High Speed. «Und einige sogenannte Hippie-Busse.» Jeweils am ersten Freitag im Monat ist in der Kult-Werkstatt «Open House», mit zirka 100 Teilnehmern, wovon etwa 70 auch essen würden.
Apropos Essen: Während des Oldtimer-Treffens ist beim Festplatz, beim Stadttor, eine kleine Wirtschaft eingerichtet und dort findet auch der Markt («Kleider und alles zum Thema Oldtimer») statt. Nebst den vor Ort angesiedelten Gastrobetrieben hat gemäss Marc Widmer in den letzten Jahren auch eine sogenannte «Usestuhlete» von Privaten stattgefunden. Und so manch einer wird sich fragen, wie geht das: 1000 Fahrzeuge in der Laufenburger Altstadt? «Die einen bleiben nur ein bis zwei Stunden, die anderen können sich den ganzen Sonntag in Laufenburg verweilen», erklärt Marc Widmer dazu.
8. September, ab 9 Uhr: Oldtimertreffen in Laufenburg mit Markt zum Thema
Oldtimer & Vintage.

