Wie die Kantonspolizei in Bezug zur Bluttat in Aarau mitteilt, handelte der Beschuldigte offenbar als Einzeltäter. Der 43-jährige Mann, ein gebürtiger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Jura, befindet sich in Untersuchungshaft. Er stellte sich in der Nacht auf Montag bei der ...
Wie die Kantonspolizei in Bezug zur Bluttat in Aarau mitteilt, handelte der Beschuldigte offenbar als Einzeltäter. Der 43-jährige Mann, ein gebürtiger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Jura, befindet sich in Untersuchungshaft. Er stellte sich in der Nacht auf Montag bei der Kantonspolizei Jura. Die Ermittlungen der Kantonspolizei waren zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten, so dass eine Identifizierung des Täters absehbar war. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Hinweis eines Augenzeugen, dem unmittelbar nach der Tat ein weisser Lieferwagen aufgefallen war. Auf diesen Lieferwagen stiess die Kantonspolizei am jurassischen Wohnort des Beschuldigten im Anschluss an dessen Festnahme. Darin stellte sie ein Kalaschnikow-Sturmgewehr und zwei Pistolen sicher, die auf den Mann registriert sind. Diese Waffen sowie am Tatort gefundene Patronenhülsen lassen sich dem Beschuldigten zuordnen. Nach ersten Erkenntnissen muss er mit dem Lieferwagen nach Aarau gefahren und dann zu Fuss auf das Gelände der Pferderennbahn gelangt sein, wo zu diesem Zeitpunkt der Rave-Event stattfand. Obwohl das genaue Motiv noch zu klären ist, lassen die Ermittlungen den vorläufigen Schluss zu, dass die Bluttat als Amoklauf einzustufen ist. Stand heute bestehen keine Anzeichen auf Mittäter. Eine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit ist gebannt.
(kapo)