Im Juni 2024 wurde mit der dritten Etappe der Laufenburger Altstadtsanierung begonnen. Nun neigen sich die Bauarbeiten inklusive Oberflächengestaltung dem Ende zu.
Susanne Hörth
In der Laufenburger Marktgasse hat das gewohnte Leben wieder Einzug gehalten. Vor dem Restaurant ...
Im Juni 2024 wurde mit der dritten Etappe der Laufenburger Altstadtsanierung begonnen. Nun neigen sich die Bauarbeiten inklusive Oberflächengestaltung dem Ende zu.
Susanne Hörth
In der Laufenburger Marktgasse hat das gewohnte Leben wieder Einzug gehalten. Vor dem Restaurant Probstei, das seit August nach einer Unterbrechung mit neuer Wirtin wieder geöffnet ist (die NFZ berichtete), werden die Gäste am Dienstagnachmittag in der Gartenwirtschaft bedient. Vor einem kleinen Kunsthandwerk-Laden wird über das Schaufenster beziehungsweise über die darin gezeigten Stücke diskutiert. Einige Leute flanieren durch die Gassen. «Man könnte meinen, die Strasse sei verbreitert worden. Sieht wirklich toll aus», sagt eine ältere Dame mit einer ausladenden Armbewegung in Richtung der sanierten Marktgasse. Diese Wahrnehmung teilt sie mit vielen. Die links und rechts von mittelalterlichen Häuserzeilen gesäumte Marktgasse wurde natürlich nicht wirklich verbreitert – und konnte es auch kaum werden. Die weite, offene Wirkung der Gasse hängt vielmehr mit der dritten Etappe der Altstadtsanierung zusammen.
Die Arbeiten dafür dauern seit Juni 2024 und umfassen die Bereiche Marktgasse, Rösslistäge, Flössergasse, Rossgässli, Marktplatz, Rhytürli, Herrengasse und Schlossbergsteig. Für die Erneuerung von Abwasser- und Wasserleitungen, Elektroanlagen sowie Leitungen und Anschlüssen für den Wärmeverbund mussten die Böden aufgerissen werden. In der historischen Altstadt gab der Blick in den Untergrund dabei manche Überraschung preis – spannend nicht nur für die Kantonsarchäologie, sondern auch für die ausführenden Bauequipen.
Die Gräben, über die die Zugänge zu den Liegenschaften links und rechts zeitweise nur über Stege möglich waren, sind inzwischen wieder geschlossen. Auch die Oberf lächengestaltung mit der neuen Pflästerung schreitet gut voran. Weil auf die früheren Trottoirs verzichtet wurde und die Fahrbahn nun über die ganze Breite geführt wird, erscheint die Marktgasse deutlich breiter. In rund drei Wochen, sagt Stadtammann René Leuenberger gegenüber der NFZ, sollen die Arbeiten dieser dritten Etappe abgeschlossen sein. «Der Tenor ist gut», freut er sich über die mehrheitlich positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung.