Am Kantonsspital Baden (KSB) wurde erstmals eine Schulterprothese mithilfe von «Augmented Reality» implantiert. Die neue Technologie ermöglicht eine bislang unerreichte Präzision bei der Platzierung von Implantaten. Für die Orthopädie im KSB bedeutet dies einen ...
Am Kantonsspital Baden (KSB) wurde erstmals eine Schulterprothese mithilfe von «Augmented Reality» implantiert. Die neue Technologie ermöglicht eine bislang unerreichte Präzision bei der Platzierung von Implantaten. Für die Orthopädie im KSB bedeutet dies einen weiteren Schritt hin zu digital unterstützter Spitzenmedizin. In der Regel entscheidet bei Schulteroperationen nicht nur die korrekte Implantation über den Erfolg, sondern auch, wie sich das Gelenk später bewegen lässt. Die neueste Technologie ermöglicht es, Bewegungsabläufe der Schulter bereits vor dem Eingriff dreidimensional darzustellen. «Wir wissen schon vor der OP, ob es später zu mechanischen Konflikten kommen könnte oder ob die Schulter frei beweglich ist», sagt Prof. Dr. med. Karim Eid, Chefarzt Orthopädie und Traumatologie am KSB. (mgt/nfz)