Die Römisch-Katholische Kirche im Aargau richtet ihre fachliche Arbeit neu aus und nimmt organisatorische Anpassungen vor. Mit dem neuen «Zentrum für Kirchliche Arbeit und Entwicklung» werden die Aufgaben der bisherigen Fachstellen Bildung und Propstei, Diakonie, Jugend und ...
Die Römisch-Katholische Kirche im Aargau richtet ihre fachliche Arbeit neu aus und nimmt organisatorische Anpassungen vor. Mit dem neuen «Zentrum für Kirchliche Arbeit und Entwicklung» werden die Aufgaben der bisherigen Fachstellen Bildung und Propstei, Diakonie, Jugend und junge Erwachsene sowie Katechese – Medien zusammengeführt. Der Kirchenrat hat in seiner Sitzung vom 1. Juli das entsprechende Konzept genehmigt. Das neue Zentrum versteht sich als Fachzentrum für Kirchenentwicklung. Es begleitet Pfarreien und Kirchgemeinden bei strukturellen und pastoralen Transformationsprozessen, unterstützt Mitarbeitende und Freiwillige mit Aus- und Weiterbildungsangeboten, engagiert sich in gesellschaftlichen und sozialen Fragen und arbeitet ökumenisch sowie vernetzt mit dem Bistum Basel.
Zusammenarbeit stärken
«Mit dem neuen Zentrum bündeln wir Kompetenzen, stärken die Zusammenarbeit und schaffen einen Ort, der kirchliche Entwicklung aktiv unterstützt», sagt Kirchenratspräsident Pascal M. Gregor. «Gerade in einer Zeit des Wandels braucht es Fachwissen, Begleitung und verlässliche Strukturen. Das Zentrum soll Pfarreien, Kirchgemeinden, Mitarbeitende und Freiwillige in ihrer Arbeit vor Ort stärken.»
Die Arbeit des neuen Zentrums gliedert sich künftig in drei Themenkreise: Mensch und Gesellschaft, Aus- und Weiterbildung inklusive Kirchenentwicklung, Dienstleistungen und Kooperationen. Ein zentrales Anliegen des Kirchenrats ist die Stabilität für die Mitarbeitenden. Sämtliche bisherigen Mitarbeitenden der vier Fachstellen können im neuen Zentrum weiterbeschäftigt werden. Mit der Neuorganisation wird auch das vom Kirchenrat vorgegebene Einsparziel von 200 000 Franken erreicht. Möglich wird dies durch Synergien, den Wegfall bisheriger Leitungsfunktionen sowie natürliche Abgänge. Das Zentrum startet offiziell am 1. Januar 2027 und positioniert sich als Fachzentrum für Kirchenentwicklung. (mgt/nfz)