Die Firma Naturenergie engagiert sich für die ökologische Pflege rund um seine Wasserkraftwerke am Hochrhein und im Südschwarzwald. Wie dieses Engagement konkret wirkt, zeigte der Neophytentag am Wasserkraftwerk Rheinfelden.
«Rund 30 Mitarbeitende entfernten invasive Pflanzen entlang ...
Die Firma Naturenergie engagiert sich für die ökologische Pflege rund um seine Wasserkraftwerke am Hochrhein und im Südschwarzwald. Wie dieses Engagement konkret wirkt, zeigte der Neophytentag am Wasserkraftwerk Rheinfelden.
«Rund 30 Mitarbeitende entfernten invasive Pflanzen entlang der Uferbereiche und setzen sich so für die Biodiversität vor Ort ein», wie das Unternehmen mitteilt. Nach einer kurzen Einführung arbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen und beseitigten gezielt sogenannte Neophyten. Diese nicht heimischen Pflanzenarten können heimische Gewächse verdrängen und Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen. «Die Teilnahme am Neophytentag ist nicht selbstverständlich und zeigt, welchen Stellenwert Biodiversität als Teil unserer Nachhaltigkeitsmassnahmen hat. Wir sehen direkt, was wir bewirken», sagte Klaus Müller, Mitglied der Geschäftsleitung von Naturenergie. Der Aktionstag ist Teil eines langfristigen Engagements: Naturenergie pflegt die Uferbereiche seiner Wasserkraftwerke kontinuierlich. Dabei kommt dem Werkdienst-Team eine zentrale Rolle zu. In enger Zusammenarbeit mit Fachspezialistinnen und -spezialisten werden invasive Pflanzen frühzeitig erkannt und gezielt bekämpft.
Zum Einsatz kommen auch umweltschonende Methoden wie die Behandlung mit Wasserdampf. So lässt sich die Ausbreitung ohne chemische Mittel wirksam begrenzen und die heimische Flora und Fauna schützen. «Die regelmässige Pflege trägt dazu bei, Lebensräume entlang des Rheins zu erhalten und gleichzeitig den sicheren Betrieb der Anlagen langfristig zu sichern. Damit zeigt Naturenergie, wie Biodiversität, Gewässerpflege und Infrastruktur zusammengehören», heisst es weiter. (mgt)