Susanne Hörth
Wer von Freitag- bis Sonntagabend in Laufenburg unterwegs war, musste einfach der Geräuschekulisse nachgehen, um die hela zu finden. Musikfetzen, Lachen, Kreischen, Stimmengemurmel mischten sich zum typischen akustischen Messegemisch.
hela steht ...
Susanne Hörth
Wer von Freitag- bis Sonntagabend in Laufenburg unterwegs war, musste einfach der Geräuschekulisse nachgehen, um die hela zu finden. Musikfetzen, Lachen, Kreischen, Stimmengemurmel mischten sich zum typischen akustischen Messegemisch.
hela steht natürlich für Herbstmesse. Aber für einen Moment konnte man meinen, es stehe auch für «Hallo». Denn genau darum ging es gefühlt an jeder Ecke: Hallo Nachbarin, hallo alter Schulfreund, hallo Vereinskollege, hallo du auch hier? Die Herbstmesse verwandelte Laufenburg in ein grosses Wiedersehenszimmer unter freiem Himmel. Und dieser freie Himmel hatte es in sich. Mal zeigte er sich golden und mild, als hätte er extra für die Messe das Sonntagsgewand angezogen. Dann wieder schickte er Regentropfen, begleitet von tiefen Temperaturen. Und so mischte auch das Wetter kräftig bei der hela-Vielfalt mit und lieferte zusätzlichen Gesprächsstoff.
Zwischen Wetter, Ständen, Düften, Gesprächen und der Chilbi wurde einmal mehr bestätigt: Die hela ist weniger ein Termin im Kalender als ein Gefühl. So bleibt von diesem Wochenende nicht nur die Erinnerung an Marktstände und Wetterwechsel. Es bleibt vor allem dieses gemütliche Erlebnis von Begegnungen. hela eben: Oder etwas freier übersetzt: Hallo Laufenburg, schön wars.