Die NLB-Handballer verlieren in Stans mit 30:34 (11:18)
Nach einer insbesondere in den letzten zehn Minuten sehr fehlerbehaften ersten Halbzeit gelang dem TV Möhlin eine starke Reaktion in der zweiten Halbzeit. Und doch blieben die Punkte in Stans.
Fabian Ceppi
...
Die NLB-Handballer verlieren in Stans mit 30:34 (11:18)
Nach einer insbesondere in den letzten zehn Minuten sehr fehlerbehaften ersten Halbzeit gelang dem TV Möhlin eine starke Reaktion in der zweiten Halbzeit. Und doch blieben die Punkte in Stans.
Fabian Ceppi
Der TV Möhlin startete offensiv ordentlich in die Partie, fand jedoch in der Defensive den Zugriff nicht genügend. Die beiden Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter des Spielfelds und so war das Spiel nach 18 gespielten Minuten weiterhin ausgeglichen (8:8). Danach folgte ein Bruch im Fricktaler Spiel. Der Mannschaft von Trainer Zoltan Majeri unterliefen mehrere Fehler im Abschluss sowie unerzwungene technische Fehler. Negativer Höhepunkt auf Seiten der Gäste war die dritte persönliche Zeitstrafe gegen Lucas Grandi, der ab der 25. Spielminute des Feldes verwiesen wurde. Die Stanser konnten dies ausnutzen und sich bis zur Halbzeitpause mit sieben Toren absetzen (18:11).
Der Glaube an die Kehrtwende
Die Mehlmer waren jedoch gewillt, sich nicht so leicht geschlagen zu geben und starteten konzentriert in die zweite Hälfte. So sah sich Heimtrainer Cotrina bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff gezwungen, den 3:0-Lauf der Möhliner mit einem Teamtimeout zu unterbrechen.
Die Möhliner liessen sich davon nicht beirren und holten durch schöne Tore von Ardin Berisha, Sadok Ben Romdhane, Jan Waldmeier und Jan Lüthy weiter auf. Nach 50 Minuten konnte Jan Waldmeier für Möhlin auf ein Tor verkürzen (26:27) und die Spieler von Coach Majeri glaubten weiterhin fest an die Kehrtwende. Das Tor zum Unentschieden wollte jedoch nicht gelingen und die Mehlmer mussten die Heimmannschaft wieder ein wenig davon ziehen lassen. Am Ende stand eine 30:34-Niederlage zu Buche. Stans liegt nun auf Platz zwei, Möhlin auf vier.
Die Möhliner waren sichtlich enttäuscht, wussten sie doch um die Chancen, die sie hatten, und leider vergaben. Am Ende reichte die Kraft nicht mehr, um die Hypothek von sieben Toren aus den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit aufzuholen. Dennoch gibt es durchaus positive Aspekte, die das Team von Zoltan Majeri mit in die kommenden Wochen nehmen kann.