Für das Jahr 2026 wünsche ich mir und uns allen, dass wir die Toleranz wiederfinden – nicht als Gleichgültigkeit, sondern als bewusste Entscheidung, Andersartigkeit anzuerkennen und zu respektieren. Ich wünsche mir, dass wir andere Meinungen akzeptieren und verstehen, ...
Für das Jahr 2026 wünsche ich mir und uns allen, dass wir die Toleranz wiederfinden – nicht als Gleichgültigkeit, sondern als bewusste Entscheidung, Andersartigkeit anzuerkennen und zu respektieren. Ich wünsche mir, dass wir andere Meinungen akzeptieren und verstehen, dass aus Vielfalt, aus ehrlichem Austausch und gegenseitigem Verständnis die besten Ideen und nachhaltigsten Lösungen entstehen.
Echte Kommunikation als Grundlage
Damit Meinungen ausgetauscht und diskutiert werden können, braucht es persönliche Gespräche und «echte» Kommunikation. Es bereitet mir Sorge, zu beobachten, dass sich die Blicke nur noch in den Bildschirmen der Smartphones vergraben. Doch nicht nur die ständige Smartphone-Nutzung beunruhigt mich – es sind vor allem die einseitigen, durch Algorithmen gesteuerten Informationen in den sozialen Medien, die unsere Wahrnehmung prägen und lenken.
Ein Appell an die Mächtigen
Auch den Grossen und Mächtigen dieser Welt täte es gut, wenn sie echte Kommunikation aufrechterhalten würden. Ich wünsche mir, dass sie weniger Konflikte schüren und sich stattdessen mit diplomatischer Kommunikation um den Frieden auf der Welt kümmern.
Im Kleinen beginnt die Veränderung
Starten wir aber mal im Kleinen – bei dem, was wir beeinflussen können. Ich wünsche mir ein Jahr der Versöhnung, der Verständigung und des gegenseitigen Respekts. Ein Jahr, in dem wir nicht nur für uns selbst, sondern auch für die Welt um uns herum das Beste geben. Ich wünsche mir, dass jeder Einzelne von uns erkennt: Wir haben die Kraft, Veränderung zu bewirken.
Stecken wir unsere Energie in die Dinge, die wir verändern können – aber lassen wir den Rest nicht einfach links liegen. Es geht uns alle an. Haben wir den Mut, uns selbst treu zu bleiben und gleichzeitig zu wachsen. Mut, anders zu denken und dennoch zuzuhören. Mut, überall dort, wo wir hingehen, ein Licht der Hoffnung und Toleranz anzuzünden – durch kleine Gesten, durch bewusste Kommunikation, durch Respekt.
Viel Liebe, Glück und Gesundheit wünsche ich uns allen für das Jahr 2026!
JOSEF SCHLIENGER,
PRÄSIDENT THEATERVEREIN WEGENSTETTEN, HELLIKON