Stadt hat über 708 000 Franken eingenommen
Die Bewirtschaftung der Parkplätze ist in Rheinfelden ein einträgliches Geschäft. Im vergangenen Jahr stiegen die Einnahmen um drei Prozent. Die Erträge aus den Parkbewilligungen legten gar um 30 Prozent zu.
Valentin Zumsteg
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Stadt hat über 708 000 Franken eingenommen
Die Bewirtschaftung der Parkplätze ist in Rheinfelden ein einträgliches Geschäft. Im vergangenen Jahr stiegen die Einnahmen um drei Prozent. Die Erträge aus den Parkbewilligungen legten gar um 30 Prozent zu.
Valentin Zumsteg
Wer anderen einen Parkplatz anbietet, kann gutes Geld verdienen. Dies gilt auch für die Stadt Rheinfelden, die seit 2022 regelmässig bei den Einnahmen aus diesem Geschäft zulegt. Im vergangenen Jahr verbuchte die Gemeinde 708 698 Franken an Erträgen aus der Parkplatzbewirtschaftung – dabei noch nicht eingerechnet sind die Einnahmen der Rhein-Parking AG, an der die Stadt beteiligt ist.
«Intensivere Kontrolle»
«Eine höhere Auslastung der Parkplätze und eine intensivere Kontrolle durch einen Sicherheitsdienst haben zu höheren Parkgebühren geführt», heisst es dazu im Geschäftsbericht 2025 der Einwohnergemeinde. Am kräftigsten zugelegt haben die Erträge aus den Parkbewilligungen, die ein Parkieren am Strassenrand erlauben (Laternenparkplätze). Hier konnten im vergangenen Jahr 212 468 Franken eingenommen werden, das ist gegenüber 2024 ein Plus von 30,4 Prozent.
Ebenfalls sehr einträglich ist der Parkplatz Schützen, der 209 333 Franken einbrachte; im Vorjahr waren es 198 194 Franken (+ 5,6 Prozent). Beim Parking Storchennest gingen die Erträge hingegen zurück, dort nahm die Stadt 116 089 Franken ein. Im Vorjahr waren es 134 163 Franken (- 13,5 Prozent). Das mag damit zusammenhängen, dass die Wurzeln des Baumbestandes einige Parkplätze dermassen deformiert haben, dass man dort kaum mehr parkieren kann. Auch die Baustelle in der Hermann-Keller-Strasse dürfte dazu beitragen.
Die verschiedenen Parkplätze in der Altstadt ergaben zusätzlich 74 507 Franken, was ein kleines Plus von 0,5 Prozent gegenüber 2024 ergibt. Seit Jahren zulegen kann der Parkplatz Drei Könige, von dort flossen 39 463 Franken in die Stadtkasse (+ 11,4 Prozent). Insgesamt also ein gutes Geschäft.