Medaillen-Freude bei Ilaria Olgiati und Cynthia Mathez
13.02.2026 SportPara-Badminton: Das Schweizer Team holt WM-Bronze in Bahrain
Das Spitzenduo Ilaria Olgiati (Hottwil) und Cynthia Mathez (Bonningen) erreichte durch einen Zweisatzsieg gegen das indische Top-Paar die Halbfinals. Dieses verloren die Schweizerinnen gegen die Chinesinnen. Die Bronze-Medaille hatten die Schweizerinnen aber auf sicher.
Die Europameisterinnen Cynthia Mathez (Boningen SO) und Ilaria Olgiati (Hottwil AG) hatten die Partie gegen Alphia James/ Pallavi Kaluvehalli jederzeit unter Kontrolle und siegten sicher 21-11, 21-13. Sie zeigten damit auch im dritten Match der Turnierwoche ihre Stärke auf und sind nun einmal mehr die einzigen Europäerinnen in den Medaillen, nebst zwei Paaren aus China und einem Duo aus Thailand.
Im Halbfinal trafen die Vierten der Paralympics am Donnerstag auf Liu Yu Tong/Yin Meng Lu, die Paralympics-Goldmedaillengewinnerinnen aus China. Der Erwartungsdruck lag dabei klar auf den Asiatinnen. «Wir können völlig unbelastet antreten», sagte Ilaria Olgiati (Hottwil AG) vor dem Spiel. Das sah auch Cynthia Mathez (Boningen SO) so: «Der Druck auf uns war gross, wir wollten die Medaille unbedingt. Jetzt haben wir sie und freuen uns auf das, was noch kommt.» Das Spiel gegen die Chinesinnen verloren die Schweizerinnen mit 21-4, 21-4.
Niederlage im Einzel
Im Einzel verlor Ilaria Olgiati trotz starker Leistung gegen Xu Tingting 17-21, 11-21. Die Aargauerin hielt die Partie gegen die starke Chinesin lange offen und war sehr nahe an einem Satzgewinn. Damit stellte sie erneut ihre grossen Fortschritte der letzten Jahre unter Beweis, die vor allem seit Paris 2024 auch im Reich der Mitte konstatiert werden. Sowohl sie selber als auch Nationaltrainer Marc Lutz waren mit der Leistung sehr zufrieden. Olgiati war eine von nur zwei nicht-Asiatinnen in den Medaillenspielen.
Männer: Niederlage im Viertelfinal
Luca Olgiati (Hottwil AG) und der Italiener Yuri Ferrigno unterlagen in ihrem Viertelfinal gegen Thomas Jakobs/David Toupé 11-21, 11-21. Olgiati/Ferrigno hatten die Franzosen letztes Jahr an der EM noch bezwungen, diesmal waren die Gegner aber über den gesamten Spielverlauf konstanter. (mgt)

