Bürgermeister Ulrich Krieger schmunzelte, als er daran erinnerte, wie oft das Altstadtpanorama von Laufenburg schon festgehalten worden sei – gemalt, fotografiert, gezeichnet. Gestrickt, gehäkelt und dann auch noch in dieser Grösse, das habe es seines Wissens noch nie ...
Bürgermeister Ulrich Krieger schmunzelte, als er daran erinnerte, wie oft das Altstadtpanorama von Laufenburg schon festgehalten worden sei – gemalt, fotografiert, gezeichnet. Gestrickt, gehäkelt und dann auch noch in dieser Grösse, das habe es seines Wissens noch nie gegeben, meinte er vor den vielen Menschen, die sich am zweiten Brunnen (von der alten Brücke her auf der rechten Seite) in der deutschen Altstadt versammelt hatten.
Neugier und Vorfreude lagen in der Luft, als das farbenfrohe Werk enthüllt wurde. Elf Frauen hatten während der Wintermonate daran gearbeitet – jede zuhause, jede mit einem eigenen Abschnitt des detailgetreuen Plans. Masche für Masche, Stunde um Stunde. Und als die Einzelteile schliesslich zusammengefügt wurden, passte alles wie selbstverständlich ineinander. Ein Moment, der die Beteiligten sichtlich erfreute. Die bislang eher hässliche Mauer hinter dem Brunnen verwandelt sich nun in eine leuchtende Bühne für dieses ungewöhnliche Panorama. Mehrere Meter breit, über einen Meter hoch, voller Farben, Strukturen und liebevoller Details. Ein Stück Stadtgeschichte, das nicht einfach überstrichen, sondern miteinander kreativ gestaltet wurde.
Für viele Passantinnen und Passanten wird dieses Gemeinschaftswerk künftig ein kleiner Überraschungsmoment sein. Ein Blickfang, der innehalten lässt. (sh)