In Wohlen ging am Sonntag die 50. Austragung des «GP Rüebliland», das durch den Aargau und auch durch den Kanton Zürich rollende Etappenrennen der Rad-Junioren, zu Ende. Von den Rennfahrern aus dem Fricktal hielt Levin Hüsler (Gansingen) bis ans Ziel durch.
August Widmer
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In Wohlen ging am Sonntag die 50. Austragung des «GP Rüebliland», das durch den Aargau und auch durch den Kanton Zürich rollende Etappenrennen der Rad-Junioren, zu Ende. Von den Rennfahrern aus dem Fricktal hielt Levin Hüsler (Gansingen) bis ans Ziel durch.
August Widmer
Levin Hüsler fuhr in dem von Peter Oeschger (Gansingen) geleiteten Team «Aargau». Im Schlussklassement landete Levin Hüsler als sechstbester Schweizer auf dem 27. Rang. Der Nachwuchsmann aus Gansingen steht in seinem ersten Jahr als Junior. Am «GP Rüebliland», der mit Diego Lopez erstmals einen Spanier als Sieger sah, konnte Levin Hüsler internationale Rennluft schnuppern. Das Siegerbuch des einzigen Etappenrennens der Nachwuchsfahrer in der Deutschschweiz weist illustre Namen auf. Da findet man bedeutende Namen wie Mathieu van der Poel (Sieger 2013), Marc Hirschi (Sieger 2015) und Mountain-Bike-Weltmeister Tom Pidcock (Sieger 2017) auf der Siegerliste der letzten Jahre. In den fünf Jahrzehnten, seit der GP Rüebliland im Jahre 1977 erstmals ausgetragen wurde, waren zumindest alle Radsportler aus der Schweiz, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten den Ton angaben, einmal am Start des Rennens.
In diesem Jahr machte der GP Rüebliland im Fricktal keinen Etappenhalt. Letztes Jahr waren Sulz und Kaisten Etappenorte. Neben Levin Hüsler war auch Louis Munk (Sulz) am Start der diesjährigen Junioren-Rundfahrt. Munk gab das Rennen allerdings am Samstag auf der anspruchsvollen Etappe mit Start und Ziel in Affoltern am Albis auf. Damit war der Gansinger Levin Hüsler der einzige Fricktaler, der in diesem Jahr den GP Rüebliland zu Ende fuhr. Levin Hüsler kann nächstes Jahr nochmals am GP Rüebliland teilnehmen. Wie OK-Präsident Ueli Schumacher (Sulz) am Ziel des diesjährigen Rennens in Wohlen erklärte, ist nämlich auch nach fünf Jahrzehnten noch nicht Schluss mit dieser Prüfung. Dies obwohl die Organisatoren jedes Jahr von Neuem gefordert sind. Vom 3. bis 5. September des nächsten Jahres gibt es nämlich zum 51. Mal den GP Rüebliland. «Für die nächstjährige Austragung haben wir schon zwei Etappenorte. Da können wir bereits jetzt in Ruhe mit den Organisationsarbeiten beginnen», zeigte sich OK-Präsident Schumacher in Wohlen energiegeladen.