Laufenburgs «verrückte Stühle» machen Platz für neue Ideen
19.09.2026 LaufenburgDie fantasievoll gestalteten Stühle in den beiden Laufenburger Altstädten sorgten für Aufmerksamkeit. Nach der erfolgreichen Aktion blickt der Förderverein Tourismus Laufenburg zusammen mit dem Dekoteam bereits nach vorn: Adventsfenster, Weihnachtsdekoration und eine «Usestuehlete 2027» ...
Die fantasievoll gestalteten Stühle in den beiden Laufenburger Altstädten sorgten für Aufmerksamkeit. Nach der erfolgreichen Aktion blickt der Förderverein Tourismus Laufenburg zusammen mit dem Dekoteam bereits nach vorn: Adventsfenster, Weihnachtsdekoration und eine «Usestuehlete 2027» sollen die Altstadt weiter beleben.
Susanne Hörth
«Ich habe von verschiedenen Leuten gehört, dass sie die Aktion gut gefunden haben», freut sich Jutta Leuenberger über die positiven Rückmeldungen zum Lau fen bu rger Som mer projekt «Stühle verrückt». «Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv. Viele Gäste fanden die Aktion eine schöne und originelle Idee; die Stühle fielen definitiv auf», knüpft Franziska Winter, Leiterin der Tourist Info Laufenburg sowie Präsidentin des Fördervereins Tourismus Laufenburg (FVTL), an. Auch am Wettbewerb wurde rege teilgenommen. «Die Besucherinnen und Besucher beteiligten sich an einer Schnitzeljagd und konnten an sieben Posten Fragen beantworten. Die zehn Gewinnerinnen und Gewinner werden ausgelost und erhalten tolle Preise von Restaurants und Geschäften im Ort.»
Auch wenn nicht alle Stühle zum Verkauf standen, gingen für einige erfreulicherweise Angebote ein, erklärt Franziska Winter: «Wir können mehrere Stühle verkaufen und damit ein paar Hundert Franken einnehmen. Dieses Geld f liesst in die zukünftigen Arbeiten des Dekoteams.» Das Dekoteam gehört zum Förderverein Tourismus Laufenburg und wird von Jutta Leuenberger geleitet. Die Laufenburgerin bringt sich nicht nur immer wieder mit neuen Ideen ein, sondern versteht es auch, Frauen und Männer beidseits des Rheins zum Mitmachen bei diesen Verschönerungsaktionen zu motivieren. «Manchmal braucht es einfach einen Anstupf», meint sie. Die vielen positiven Rückmeldungen auf die bisherigen Verschönerungsideen seien natürlich auch für sie selbst ein Motivationsschub für weitere Projekte. Schmunzelnd fügt sie an: «Es sind bereits eine Menge Ideen vorhanden, was alles gemacht werden könnte.» Ideen, die auch immer wieder an den von ihr initiierten, regelmässig stattfindenden Stammtischen diskutiert werden. An diesen Treffen bringen sich die Anwesenden ebenfalls mit eigenen Vorschlägen ein.
Adventsfenster und weitere Pläne
Aktuell laufen bereits die Vorbereitungen für die Weihnachtsdekoration in der Altstadt. Diese wird auch den Laufenburger Weihnachtsmarkt, der vom 18. bis 20. Dezember stattfindet, wieder stimmungsvoll umrahmen.
In diesem Jahr organisiert der Förderverein Tourismus Laufenburg zudem Adventsfenster in der grenzüberschreitenden Altstadt, gibt Franziska Winter einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen: «Vom 1. bis 24. Dezember öffnet sich täglich von 18 bis 20 Uhr ein liebevoll gestaltetes Adventsfenster. Bei einem Getränk und einer kleinen Knabberei können Besucherinnen und Besucher die vorweihnachtliche Atmosphäre geniessen und miteinander ins Gespräch kommen.» Alle bereits geöffneten Fenster leuchten anschliessend bis zum 31. Dezember täglich von 18 bis 22.30 Uhr weiter.
Eine Laufenburger «Usestuehlete»
Auch für den kommenden Sommer gibt es bereits Pläne: «Der Förderverein Tourismus Laufenburg möchte am 14. August 2027 eine ‹Usestuehlete› in der Marktgasse veranstalten. Bis dahin werden die Bauarbeiten in der Marktgasse abgeschlossen sein – eine ideale Gelegenheit, die neu gestaltete Gasse zu präsentieren und gemeinsam mit Leben zu füllen», sagt Franziska Winter. «Dazu werden wir noch auf die ansässigen Gastronomiebetriebe und Geschäfte zugehen und sie in die Planung einbeziehen.»
Der Altstadtmarkt mit selbstgemachtem Handwerk findet im kommenden Jahr nur einmal statt, und zwar am 11. September 2027. «Auch hier ist eine Neuerung geplant», sagt Franziska Winter. «Künftig möchten wir den Markt in die neu gestaltete Marktgasse verlegen und diese damit zusätzlich beleben.»


