Laufenburger Stimmvolk genehmigt Ruf-Taxi, verlangt aber neuen Lösungsvorschlag für bestehende ÖV-Verbindungslücke

  13.06.2026 Laufenburg

An seiner ersten Gemeindeversammlung als Laufenburger Stadtammann so viele Anwesende begrüssen zu dürfen, freute René Leuenberger sehr. 194 (von insgesamt 2020) Stimmberechtigte hatten sich am Freitagabend in der Stadthalle zur «Gemeind» eingefunden. An dieser wurde nach Ablehnung zweier Abänderungsanträge die revidierte Gemeindeordnung genehmigt. Bei den nicht angenommenen Abänderungsanträgen ging es darum, die Zuständigkeit für Einbürgerungen bei der Gemeindeversammlung zu belassen. Zum anderen sollte anstelle der neuen Bezeichnungen «Gemeindepräsident/in bzw. Stadtpräsident/in» die bisherigen Bezeichnungen «Gemeindeammann (Stadtammann)» beibehalten werden.
Zu längeren Diskussionen führte die vom Stadtrat vorgeschlagene Einführung eines Ruftaxi-Angebots und einer Mitfahrplattform für Pendler. An der Sommergemeindeversammlung vor einem Jahr wurde der Stadtrat beauftragt, Lösungsvorschläge für die ÖV-Verbindungslücke des Ortsteils Sulz Richtung Brugg auszuarbeiten. Dem Antrag ging eine frühere, von vielen Einwohnerinnen und Einwohnern in Sulz unterschriebene Petition voraus. Anstelle kostenintensiver, zusätzlicher Postauto-Kurse schlug der Stadtrat eine Subventionierung in Höhe von 40 000 Franken für Ruf-Taxi und Mitfahrplattform während einer Pilotphase vor. Nach zahlreichen Wortmeldungen wurde diesem Antrag letztlich inklusive eines Ergänzungsantrags zugestimmt. Der Stadtrat ist beauftragt, eine Arbeitsgruppe einzuberufen, um einen neuen Vorschlag für die ÖV-Postauto-Verbindungslücke Richtung Brugg auszuarbeiten. (sh)
Ausführlicher Bericht in der NFZ am Dienstag

 


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