Laufenburg zeigt sich im neuen Kleid
15.10.2024 LaufenburgAn der hela stellten der Stadtrat und die Verwaltung den neuen Auftritt von Laufenburg vor. Die Bevölkerung ist zum aktiven Mitmachen aufgefordert. Lieblingsorte sind gefragt.
Susanne Hörth
«Ich finde es wirklich richtig gut», meinte ein Laufenburger ...
An der hela stellten der Stadtrat und die Verwaltung den neuen Auftritt von Laufenburg vor. Die Bevölkerung ist zum aktiven Mitmachen aufgefordert. Lieblingsorte sind gefragt.
Susanne Hörth
«Ich finde es wirklich richtig gut», meinte ein Laufenburger Ortsbürger am hela-Stand der Stadt. Mit «es» meinte er das neue Logo inklusive Motto der Stadt. Scheinbar einfach kommt es mit «Laufenburg mehr als Rhein» auf blauem Grund daher. Bei einer etwas vertiefteren Betrachtung zeigt es sich aber auch, welche Überlegungen bei der Wahl der wenigen Wörter und deren Platzierung gemacht wurden. So steht «Burg» rechts oben im Logo und «Laufen» unten links. «So wie eben auch unsere Burg über dem Laufen steht», meinte ein anderer Standbesucher. Laufen hiess früher die Stromschnelle im Rhein. Der Name der Stadt hat eine enge Verbindung mit eben diesem Laufen und der Burg.
Bei der Eröffnung der hela am Freitagnachmittag betonte Stadtammann Herbert Weiss, dass die hela nicht nur ein fester Bestandteil in der Agenda sei. «Sie ist vor allem ein Treffpunkt für alle, die neugierig sind, was unsere Stadt und ihre Umgebung zu bieten haben.» Neugierig machte er zudem: «Wir haben heute noch einen weiteren Grund zum Feiern. Laufenburg zeigt sich in einem neuen Kleid! Mit einem frischen Auftritt wollen wir unsere Stadt von ihrer besten Seite präsentieren – modern, offen und herzlich.» Zum Stichwort Rhein im neuen Logo meinte er später am Stand: «Laufenburg ist mehr als der Rhein, der uns verbindet. Es ist ein Ort, an dem sich Vergangenheit und Zukunft die Hand reichen. Eine Stadt, die ihre Traditionen pflegt, und zugleich mit offenen Armen in die Zukunft schaut.» Am Stand der Stadt befanden sich auch zwei Karten, eine mit «Hoi Laufenburg», die andere mit «Hoi Sulz». Hier hatte die Bevölkerung der beiden Laufenburger Ortsteile Gelegenheit, ihre Lieblingsplätze zu zeigen oder vielleicht sogar einen neuen zu entdecken. Am späten Sonntagnachmittag waren die beiden Karten übersät mit Stecknadeln, welche diese Plätze markierten.
Ein Ort zum Flanieren und Geniessen
Die 74. hela lockte ein grosses Publikum nach Laufenburg
Zum 74. Mal fand am Wochenende die hela in Laufenburg statt. Über 17 000 Besucherinnen und Besucher nahmen am beliebten Volksfest von Freitagabend bis am Sonntagabend teil.
Ludwig Dünner
Es ist der jährliche Treffpunkt in Laufenburg. «Man trifft jedes Jahr bekannte Gesichter an der hela in Laufenburg», so hörte man viele Besuchende aus der nahen und weiteren Umgebung. Rund 50 Austeller nahmen an der Gewerbeschaubeschau in und um die Stadthalle teil. Von dieser zog sich mit rund 100 Standbetreibern der Markt bis zur Burgmatt mit Food Court und Lunapark. 15 Festbeizlis boten Gelegenheit, um sich zu verpflegen und bei guten Gesprächen zu verweilen.
Das Wetter bot alles
Starten durfte die hela am Freitag bei bestem Wetter und lockte damit bereits viele Besucher an. «Am Samstag war das Wetter leider nicht so, wie ich es bestellt hatte», meinte OK-Präsident Raffael Blaser. «So sah ich manch trübe Gesichter bei den Beizlibetreibern.» Am Samstagabend hielt das nasse Wetter den einen oder anderen davon ab, an die hela zu gehen. Am Sonntag durften sich jedoch alle über das schöne Wetter freuen und Laufenburgs Gassen waren mit vielen Besuchenden gefüllt.
Das OK konnte am Sonntagabend ein positives Fazit ziehen. Man geht von rund 17000 Besucherinnen und Besuchern aus. Aus finanzieller Überlegung wurde in diesem Jahr auf eine Eventbühne auf der Burgmatte verzichtet. «Wir wollten dieses Geld sparen und für das nächste Jahr auf die Seite legen», sagte Raffael Blaser. Da die hela nächstes Jahr ihr 75-Jahre-Jubiläum feiert, dürfen sich die Besuchenden schon heute auf ein erweitertes Festprogramm freuen. «Die Planung lauft bereits, doch etwas Konkretes möchte ich noch nicht verraten», meint der OK-Präsident. «Es braucht an der Herbstmesse in Laufenburg immer viele, welche zum guten Gelingen beitragen.» Sein Dank galt deshalb allen, die einen Beitrag für das grosse Volksfest geleistet haben.










