Am Sonntag zog der grenzüberschreitende Fasnachtsumzug durch die Altstädte beider Laufenburg. Gestartet wurde auf deutscher Seite.
Loris Gallidoro
Der grenzüberschreitende Umzug am Fasnachtssonntag ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Laufenburger ...
Am Sonntag zog der grenzüberschreitende Fasnachtsumzug durch die Altstädte beider Laufenburg. Gestartet wurde auf deutscher Seite.
Loris Gallidoro
Der grenzüberschreitende Umzug am Fasnachtssonntag ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Laufenburger Städtlefasnacht. Schon lange bevor neue Veranstaltungsformate dazukamen, zogen Zünfte und weitere Gruppen gemeinsam durch beide Laufenburg. In diesem Jahr zeigte sich das Wetter am Sonntag von seiner besseren Seite, denn nach dem verregneten Samstag blieb es trocken. Entsprechend gross war der Besucherandrang. Deutlich mehr Menschen als am Vortag verfolgten das bunte Treiben in den Gassen, auf der Rheinbrücke, auf der deutschen wie auch auf der Schweizer Seite.
Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen zugleich. Viele Fasnachtsfans versammelten sich entlang der Route. Immer wieder wurden Konfetti und Süssigkeiten ins Publikum geworfen oder direkt an Kinder verteilt. Viele Mitglieder der Zünfte suchten aktiv den Kontakt zu den Zuschauern, spielten Streiche, machten Lärm und bezogen somit das Publikum in ihr Auftreten mit ein.
Neben traditionellen Zünften und Musikformationen waren zahlreiche Hexen- und Narrengruppen aus der Region und darüber hinaus vertreten. Einige Formationen beeindruckten mit grossen Gruppenstärken, andere traten in kleinerer Besetzung auf. Teilweise begleiteten Lautsprecher mit bekannten Hits den Zug durch die Altstadt. Der traditionelle Umzug bildete damit einen würdigen Abschluss eines gelungenen Fasnachtswochenendes. Jeder Anlass hatte seinen eigenen Reiz, aber alle zeigten, wie stark die Fasnacht in Laufenburg verankert ist.