Die Stadt Rheinfelden prüft derzeit, ob im Schiffacker einzelne Naturrasenfelder durch Kunstrasen ersetzt werden sollen. Längerfristig ist auch ein zusätzliches Fussballfeld ein Thema.
Valentin Zumsteg
Fussball ist populär, nicht nur bei Buben, sondern auch ...
Die Stadt Rheinfelden prüft derzeit, ob im Schiffacker einzelne Naturrasenfelder durch Kunstrasen ersetzt werden sollen. Längerfristig ist auch ein zusätzliches Fussballfeld ein Thema.
Valentin Zumsteg
Fussball ist populär, nicht nur bei Buben, sondern auch bei Mädchen. «Der Kinderfussball erlebt seit Jahren einen regelrechten Boom, was zu Wartelisten beim Fussballclub führt», erklärt der Rheinfelder Stadtschreiber Roger Erdin gegenüber der NFZ. «Diese Situation ist unter anderem auf die begrenzte Nutzbarkeit von Naturrasenplätzen bei feuchter und kalter Witterung sowie auf die dadurch erforderlichen Regenerationsphasen zurückzuführen», führt er weiter aus.
«Bestehende Anlagen werden betrachtet»
Vor rund fünf Jahren hat der Stadtrat Rheinfelden den Gestaltungsplan Schiffacker beschlossen, anschliessend wurde er vom Regierungsrat genehmigt. Der Gestalungsplan ist die Grundlage für die Entwicklung der Sport- und Freizeitanlagen in diesem Gebiet. «Nach dieser Planung ist unter anderem westlich der bestehenden Tennishalle ein zusätzliches Fussballfeld möglich», so Erdin. Aktuell arbeite die Stadt zusammen mit Vertretern des Schulsportes und des Fussballclubs an einem Masterplan über die Entwicklung der Sportanlagen. «Dabei werden nicht nur die Freiflächen im Süden, sondern vor allem auch die bestehenden Anlagen betrachtet», erläutert Erdin. Die Entwicklung soll in Etappen erfolgen.
Ein Thema ist dabei der teilweise Ersatz von bestehenden Naturrasenfeldern durch Kunstrasenfelder. «Ein Kunstrasenfeld könnte für den Fussballsport eine deutliche Entlastung bringen», betont Erdin. Denn Kunstrasenplätze ermöglichen eine ganzjährige, wetterunabhängige Nutzung. «Dies führt zu einer Auslastung, die deutlich über jener eines Naturrasens liegt.»
Wann die Stimmbürger entscheiden, ist noch offen
Die Idee ist also auf dem Tisch. Erdin: «Die Planung ist jedoch noch im vollen Gange. Wann der Einwohnergemeindeversammlung der nötige Verpf lichtungskredit unterbreitet wird, ist derzeit noch offen.»
Es gibt schon an zahlreichen Orten solche Kunstrasenfelder – im Fricktal zum Beispiel in Frick. Die Rheinfelder Fussballerinnen und Fussballer werden aber wohl noch etwas Geduld brauchen, bis sie erstmals auf Kunstrasen trainieren können.