In den kommenden Jahren sollen die Sport- und Freizeitanlagen im Rheinfelder Schiffacker erweitert und erneuert werden. Die Gemeindeversammlung entscheidet frühestens im Dezember über einen entsprechenden Kredit.
Valentin Zumsteg
Die Rheinfelder Fussballerinnen und ...
In den kommenden Jahren sollen die Sport- und Freizeitanlagen im Rheinfelder Schiffacker erweitert und erneuert werden. Die Gemeindeversammlung entscheidet frühestens im Dezember über einen entsprechenden Kredit.
Valentin Zumsteg
Die Rheinfelder Fussballerinnen und Fussballer wünschen sich schon seit langem Kunstrasenfelder. Damit würde der Spiel- und Trainingsbetrieb witterungsunabhängiger. Tatsächlich verfolgt die Stadt seit Jahren solche Pläne (die NFZ berichtete). «Die Projektierung ist noch im Gange», erklärt der Rheinfelder Stadtschreiber auf Anfrage der NFZ. «Das Geschäft wird voraussichtlich der Einwohnergemeindeversammlung vom Dezember zur Beschlussfassung unterbreitet.»
Spielplatz beim Clubhaus
Das Projekt im Schiffacker umfasst verschiedene bauliche Massnahmen: «Im Kern ist die Umwandlung von zwei Naturrasenfeldern in Kunstrasen vorgesehen. Ausserdem ist die Neuanlage eines Allwetterplatzes sowie die Neuanlage eines Sandbereichs zur Multinutzung durch Kugel stossen und Beachsportarten geplant», schildert Erdin. Weiter sollen die Laufbahn saniert und das Clubhaus mit einem Spielplatz ergänzt werden. «Die Kosten sind noch nicht detailliert ermittelt. Im Investitionsprogramm sind aber aktuell fünf Millionen Franken für die Realisierung veranschlagt.»
Ein Kunstrasenfeld kann für den Fussballsport eine deutliche Entlastung bringen. Wie die NFZ bereits im vergangenen Sommer berichtete, erlebt der Kinderfussball seit Jahren einen regelrechten Boom, was zu Wartelisten beim Fussballclub führt. Diese Situation ist unter anderem auf die begrenzte Nutzbarkeit von Naturrasenplätzen bei feuchter und kalter Witterung sowie die dadurch erforderlichen Regenerationsphasen zurückzuführen. Erdin: «Kunstrasenplätze ermöglichen eine ganzjährige, wetterunabhängige Nutzung. Dies führt zu einer Auslastung, die deutlich über jener eines Naturrasens liegt.»