Kulturelle Höhenflüge für 2026
03.01.2026 LaufenburgGrenzüberschreitende Kulturkommission «Die Brücke» Das Kulturprogramm «die Brücke» Laufenburg verspricht für das neue Jahr ein farbiges und vielfältiges Programm. Den Start am 9. Januar macht «Troubadix». Der Liedermacher-Anlass ist ...
Grenzüberschreitende Kulturkommission «Die Brücke» Das Kulturprogramm «die Brücke» Laufenburg verspricht für das neue Jahr ein farbiges und vielfältiges Programm. Den Start am 9. Januar macht «Troubadix». Der Liedermacher-Anlass ist bereits ein Begriff in der Region. Neu findet er aufgrund zunehmender Besucherzahlen in der Aula des Schulhauses Blauen statt. Die drei diesjährigen Liederschreibenden könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem verbindet sie eins: Sie gehen der Zuhörerschaft mit ihren messerscharfen Texten an Herz und Nieren und sind brandaktuell. Es spielen Gabriel Kramer, der Lokalmatador, archaisch, augenzwinkernd und annähernd anarchistisch;, ausserdem Lauber, der klopft das Herz schlicht und charmant und als dritter Liederschreibender «Fat Tiger», der schreibt manchmal sogar über Tiger. Ein Abend voller Wortwitz und Tiefe.
Am 24. Januar rockt «Von Welt» in der «Halle 12» auf der deutschen Seite. Sie gehören aktuell zu den innovativsten Bands Deutschlands, welche sich in den Corona-Krisen-Jahren mit kreativen Ideen in die Herzen ihres Publikums gespielt haben. Richtig gute Texte, gepaart mit geheimnisvoll schimmerndem Pop- und Rock-Sound, sprechen ein junges und jung gebliebenes Publikum an. Simone Felber und ihre Band kommen am 12. April und beglücken das Publikum in der Stadthalle mit Welt-Kulturerbe Jodeln. Aber auf eine Art, wie sie wahrscheinlich noch nie gehört wurde, heisst es seitens der Kulturkommission. Am 31. Mai wird der bekannte Schauspieler und Erzähler Kaspar Lüscher aus Gipf-Oberfrick das Publikum im Rehmann-Museum beehren. Er stellt seinen neuen Roman «Brüderleben» vor, erschienen im Caracol-Verlag, dabei wird er begleitet von der Musikerin Sonja Wunderlin.
Die Kabarettistin Betty Dieterle hat den «Apokalypso Blues»: Hoffnungslos positiv und voll Vertrauen, dass es wahrscheinlich doch noch schief geht, blicken Dieterle und die Pianistin und Sopranistin Ursula Oelke fröhlich in eine paradiesisch apokalyptische Zukunft. Trëi, das sind Abélia Nordmann, Gizem Simsek, Mara Miribung (Stimmen, Cello, Psalter, Harmonium), viel Stimme und Gänsehaut. In Laufenburg spielen sie «One’s for sorrow, two’s for joy». Trëi setzt sich poetisch und ehrlich mit Verfolgung, Ermächtigung und Weiblichkeit auseinander und ehrt damit alle, die die Menschen seit Jahrhunderten am Rande des Lebens singend begleiten. Auch der traditionelle Jahresrückblick von Holger Paetz zum Ende des Jahres darf nicht fehlen. Er wird wiederum an zwei Tagen hintereinander das Jahr 2026 auseinanderpflücken und wundersam wieder zusammensetzen. (mgt)
