Freizeitcenter präsentiert die Zahlen
Die Rheinfelder KuBa Freizeitcenter AG erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen kleinen Gewinn von 8900 Franken. Die laufende Sommersaison wird – das ist jetzt schon deutlich – sehr stark ausfallen.
Valentin Zumsteg
Die ...
Freizeitcenter präsentiert die Zahlen
Die Rheinfelder KuBa Freizeitcenter AG erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen kleinen Gewinn von 8900 Franken. Die laufende Sommersaison wird – das ist jetzt schon deutlich – sehr stark ausfallen.
Valentin Zumsteg
Die Verantwortlichen der KuBa Freizeitcenter AG, welche die Kunsteisbahn und das Strandbad betreibt, ziehen eine positive Bilanz: «Auch in diesem Geschäftsjahr konnte die KuBa wieder etwas Boden gutmachen», heisst es im Geschäftsbericht 2025/26. Das Geschäftsjahr, das vom 1. Mai 2025 bis 30. April 2026 lief, schliesst mit einem Gewinn von rund 8900 Franken (Vorperiode 12 515 Franken). Der Verlustvortrag beläuft sich neu auf 87 686 Franken. Ein gutes Geschäft ist aber weder das Schwimmbad noch die Kunsteisbahn. Ohne die Betriebskostenbeiträge von Dritten – vor allem der Stadt Rheinfelden – in der Höhe von insgesamt 901 000 Franken würde ein grosses Defizit resultieren.
Schon 73 000 Eintritte im laufenden Jahr
Für das Strandbad war der Sommer 2025 durchschnittlich; insgesamt konnten 62 546 Eintritte verbucht werden, im Vorjahr waren es 57 920. Die Einnahmen beliefen sich auf 289 000 Franken (266 000 Franken). «Anfang Juli 2025 musste leider die Polizei zweimal aufgeboten werden, weil sich Jugendliche nicht an die Hausordnung hielten und den Ermahnungen des Betriebspersonals nicht Folge leisteten», wird im Geschäftsbericht erwähnt. Muss die Polizei aufgeboten werden, wird immer auch ein einjähriges Arealverbot ausgesprochen. «Solche Fälle sind jedoch eher selten, die meisten Jugendlichen halten sich an die Regeln.» Was jetzt schon klar ist: Der Sommer 2026 wird überdurchschnittlich. Mitte Juli – zur Hälfte der Strandbad-Saison – konnten bereits 50 000 Eintritte verbucht werden, mittlerweile sind es sogar schon über 73 000, wie Geschäftsführer Willy Vogt gegenüber der NFZ erklärt. 2003 – als es ebenfalls einen heissen Sommer gab – zählte man 97 000 Eintritte. Vielleicht wird diese Marke im laufenden Jahr geknackt. Das Saisonende ist auf den 13. September 2026 geplant.
Zufrieden sind die Verantwortlichen auch mit der Kunsteisbahn-Saison 2025/26. Im öffentlichen Eislauf konnten 46 287 Eintritte verzeichnet werden (Vorperiode 42 967), daraus ergaben sich Einnahmen von 398 655 Franken (385 217 Franken). Hinzukamen die Erträge aus der Eisvermietung, so dass Gesamteinnahmen von 568 593 Franken zu Buche schlagen.