Kooperation und gegenseitige Unterstützung
23.04.2026 FrickGemeinnützige Spitex-Organisationen setzen auf Zusammenarbeit
Personalmangel, zunehmende Ambulantisierung, integriertes Denken und Handeln in Versorgungsgebieten, institutionenübergreifende Digitalisierung und eine einheitliche Finanzierung werden die ambulante Pflege in den ...
Gemeinnützige Spitex-Organisationen setzen auf Zusammenarbeit
Personalmangel, zunehmende Ambulantisierung, integriertes Denken und Handeln in Versorgungsgebieten, institutionenübergreifende Digitalisierung und eine einheitliche Finanzierung werden die ambulante Pflege in den nächsten Jahren prägen. Diese Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam und über die Grenzen der einzelnen Institutionen hinweg erfolgreich bewältigen.
Die Spitex Regio Frick betreut sieben Gemeinden mit rund 15 000 Einwohnenden. Mit über 33 000 verrechenbaren Stunden zählt sie kantonal als grosse Organisation. Insgesamt 65 Mitarbeitende und Auszubildende sind in ihrem Versorgungsgebiet für Pflege, Psychiatriepflege, Hauswirtschaft und für den Mahlzeitendienst in Zusammenarbeit mit dem Alterszentrum Bruggbach zuständig. Als Ausbildungsbetrieb bietet die Spitex Lehrund Praktikumsstellen an. Sie ist aktuell nicht vom Personalmangel betroffen und unterstützt seit ein paar Monaten die Spitex Fricktal AG in deren Gemeindegebiet.
Verbesserung der Gesundheitsversorgung
Die Spitex Regio Frick ist eine der nicht-profitorientierten Spitex-Organisationen, kurz NPOs im Fricktal. Daneben gehören die Fricktal AG, Kaiseraugst, Kaisten, Magden-Olsberg-Wintersingen und Regio Laufenburg dazu. Die NPOs treffen sich mehrmals jährlich zu sogenannten Erfa-Treffen, um sich auszutauschen, Synergien im Bereich Weiterbildung oder der Qualitätsverbesserung zu nutzen und wo möglich zusammenzuarbeiten. Ein wichtiger Effekt dieser Treffen ist die Verbesserung der regionalen Gesundheitsversorgung. Die Spitex-Organisationen im Fricktal sind damit ein vorbildliches Beispiel für Kooperation, gegenseitige Unterstützung und Solidarität.
Zweites Spitexforum am 24. September
Als Ausdruck dieser gelungenen Zusammenarbeit veranstalteten die Spitex-Organisationen des Fricktals im letzten Herbst das Spitexforum zum Thema Resilienz. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg – nicht zuletzt dank Kurt Aeschbacher, dem einfühlsamen ehemaligen Fernsehmoderator sowie den spannenden Gästen aus Sport und dem Gesundheitswesen. Das 2. Spitexforum findet am 24. September 2026, um 19 Uhr, im kulturellen Saal in Eiken statt. Kurt Aeschbacher wird den Anlass erneut moderieren. Das Thema «Altersdiversität – von Baby Boomern bis zur Generation Z» verspricht vielfältige Einsichten. Fachreferentinnen und -referenten werden sowohl spannende als auch kontroverse Perspektiven zu den Auswirkungen der Altersdiversität auf Gesellschaft und die Arbeitswelt einbringen. Eine Vertretung der vieldiskutierten Generation Z wird ebenfalls teilnehmen, um deren Sichtweise direkt einzubeziehen. Die Webseite www.spitexforumfricktal.ch wird in Kürze wieder aktiviert. Dort finden Interessierte Informationen zu Anlass und Anmeldung. (mgt)
Versammlung am 29. April
Die Mitgliederversammlung der Spitex Regio Frick findet am 29. April 2026, um 19 Uhr, im reformierten Kirchgemeindesaal in Frick statt. Dieses Jahr stehen ordentliche Wahlen an. Nach dem Rücktritt aus dem Vorstand von Esther Schall (Wölflinswil) treten zwei neue Vorstandsmitglieder an, Vesna Wöhler, Gemeinderätin aus Oeschgen, und Linus Schmid aus Gipf-Oberfrick, Leiter im Bereich Politik, Immobilien und Personal des Gesundheitszentrum Fricktal. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Eine Anmeldung über die Mail-Adresse info@spitexregiofrick.ch oder telefonisch ist erforderlich. (mgt)
