Bei den «offenen Ateliers» in Rheinfelden wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ab diesem Jahr organisiert eine neue Trägerschaft den beliebten Anlass. 42 Künstlerinnen und Künstler zeigen am 12. und 13. September ihre Werke – und teilweise ihre Ateliers.
Valentin Zumsteg
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Bei den «offenen Ateliers» in Rheinfelden wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ab diesem Jahr organisiert eine neue Trägerschaft den beliebten Anlass. 42 Künstlerinnen und Künstler zeigen am 12. und 13. September ihre Werke – und teilweise ihre Ateliers.
Valentin Zumsteg
Die vielseitige Kunstszene in Rheinfelden und Umgebung bekannt machen und gleichzeitig einen Einblick in die Ateliers der Künstlerinnen und Künstler gewähren – das ist das Konzept der «offenen Ateliers». Seit 2001 gibt es diesen Anlass, der seither im Zwei-Jahres-Rhythmus – mit Ausnahme der Pandemiezeit – durchgeführt wurde.
«Ein wichtiger Anlass»
«Die offenen Ateliers sind ein wichtiger Anlass für die Künstlerinnen und Künstler. Eigentlich der wichtigste», sagt Bettina Costa. Sie bildet zusammen mit Gabi Lützelschwab und Margrit Imper das Dreier-Team, das seit diesem Jahr die Trägerschaft bildet. Vorher hat das Kulturbüro der Stadt Rheinfelden den Anlass durchgeführt. Die drei Frauen sehen Vorteile in der neuen Organisationsform: «Wir haben kurze Entscheidungswege und sind sehr flexibel», sagt Gabi Lützelschwab. «Jede von uns hat ihre Stärken. Wir verstehen uns sehr gut», so Costa. Auf was sie noch mehr hoffen, ist die finanzielle Unterstützung von Sponsoren.
Weil ein runder Tisch mit den Künstlerinnen und Künstlern 2024 gezeigt hat, dass viele den Anlass schätzen und sich eine jährliche Durchführung wünschen, wird das nun ab diesem Jahr so gemacht. Als neue Trägerschaft haben die drei Frauen einen Verein gegründet, der die «offenen Ateliers» von nun an jährlich organisieren wird.
«Ein Kunst-Hotspot»
An der diesjährigen Ausgabe beteiligen sich 42 Künstlerinnen und Künstler, die meisten stammen aus der näheren Region, einige aber auch aus Basel, Zürich oder gar St. Gallen. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in 25 Ateliers, zudem stellen 13 Kunstschaffende ihre Werke in der Trinkhalle und im Foyer des Kurbrunnens aus. «Bei den offenen Ateliers kann man die Vielfalt des Kunstschaffens erleben. Wir sind sehr glücklich, dass so viele Künstlerinnen und Künstler mitmachen», sagt Margrit Imper.
Die Ateliers, die besucht werden können, befinden sich in Rheinfelden und Möhlin. «Bei uns im Atelier dürfen Kinder selber einen Druck herstellen», schildert Gabi Lützelschwab. Der Zugang zur Kunst soll möglichst niederschwellig gestaltet sein. «Wir stellen das Gemeinsame ins Zentrum. Bei den offenen Ateliers kommen Leute von überall zusammen», betont Margrit Imper.
Für die kommenden Jahre hoffen die drei Frauen, dass sich weitere Gemeinden bei den «offenen Ateliers» beteiligen. Bettina Costa: «Wir wünschen uns, dass die Region Rheinfelden als Kunst-Hotspot bekannt wird.»
Offene Ateliers Rheinfelden & Region am 12. und 13. September, Öffnungszeiten: Samstag von 14 bis 18 Uhr, Sonntag von 11 bis 18 Uhr. www.offeneateliers-rheinfelden.ch