Die Freaktal Singers begeisterten mit musikalischer Vielfalt
«We will rock you» – der legendäre Song der Band «Queen» war nicht nur der mitreissende Auftakt des Konzerts der Freaktal Singers, sondern zugleich ein Versprechen an das Publikum: Dieser Abend ...
Die Freaktal Singers begeisterten mit musikalischer Vielfalt
«We will rock you» – der legendäre Song der Band «Queen» war nicht nur der mitreissende Auftakt des Konzerts der Freaktal Singers, sondern zugleich ein Versprechen an das Publikum: Dieser Abend wird begeistern.
Unter der souveränen Leitung von Arthur Buck stellte der Fricker Chor sein beeindruckendes Können unter Beweis und wurde dem Konzerttitel «Feel the Rhythm» in jeder Hinsicht gerecht. Einen wesentlichen Beitrag zu den gelungenen Darbietungen leisteten auch die professionelle Begleitung der Pianistin Tatiana Borova sowie die rhythmischen Akzente des Perkussionisten Rolf Schwager. Die beiden Eventlokale in Rheinfelden und Seon verliehen den Konzerten zudem einen stimmungsvollen Rahmen und sorgten mit ihrer beinahe intimen Atmosphäre für besondere Nähe zum Publikum.
Durch verschiedene Musikwelten
Mit einem äusserst abwechslungsreichen Programm spannten die Freaktal Singers einen weiten musikalischen Bogen durch unterschiedlichste Stilrichtungen. Vom «St. Louis Blues» über das swingende «Dream a little dream of me» und «Crazy little thing called love» bis hin zur Titelmelodie aus dem Musical «The Phantom of the Opera» oder dem souligen «Lean on me» begeisterte der Chor mit klanglicher Vielfalt und sorgte immer wieder für Gänsehautmomente. Nach dem ersten Konzertteil setzte Tatiana Borova, Studentin an der Zürcher Hochschule der Künste, mit Dave Brubecks Jazzstück «Blue Rondo à la Turk» einen besonderen Akzent und bewies eindrucksvoll ihr grosses pianistisches Können.
Im zweiten Teil schlugen die Freaktal Singers zunächst ruhigere, aber nicht weniger vielseitige Töne an. Rätoromanisches Liedgut wie «La sera sper il lag» oder Andreas Gabaliers «Amoi seg’ ma uns wieder» mit einem wunderbaren Solopart von Regula Hediger, wechselten sich mit dem Beatles-Hit «Let it be» ab, bei dem Alexandra Westermann und Martin Sahli mit eindrucksvollen Soloparts überzeugten. Mit dem mitreissenden «Banana Boat Song» animierte der Chor das Publikum schliesslich zum Mitsingen und setzte damit den stimmungs vollen Schlusspunkt unter einen facettenreichen Konzertabend. (mgt)