Die Vorfreude war gross – bis die Wettervorhersage kam: Dauerregen. Dennoch starteten 36 Sängerinnen und Sänger des röm.‑kath. Kirchenchors Plus im bequemen Reisebus, begleitet von Dirigent Armin Böck und als Überraschungs-Gast Monika Lauper, zu ihrer ...
Die Vorfreude war gross – bis die Wettervorhersage kam: Dauerregen. Dennoch starteten 36 Sängerinnen und Sänger des röm.‑kath. Kirchenchors Plus im bequemen Reisebus, begleitet von Dirigent Armin Böck und als Überraschungs-Gast Monika Lauper, zu ihrer Reise.
Unter den interessanten Hinweisen und Ausführungen des kompetenten Chauffeurs ging es über Baden auf die Höhe bei Mutschellen unter dem Üetliberg durch über den Albis mit schö‑ nem Blick auf Zürich und die Seitentäler bis nach Kappel am Albis. Im gepflegten ehemaligen Kloster – jetzt Seminarhaus – warteten nicht nur Kaffee und Gipfeli, sondern auch ein sen‑ sationeller Kräutergarten sowie eine interessante Ausstellung über den Theologen Heinrich Bullinger mit grob geschnitzten, eindrucksvollen Holzfiguren.
In der Klosterkirche durfte man an‑ schliessend beobachten, wie die Kirchenglocken noch von Hand geläutet wurden – sehr meditativ. Mit ihren Stimmen, unterstützt durch die wun‑ derbare Akustik der Kirche, lobten die Chorsänger Gott. Nach dem feinen Mittagessen öffneten sich jedoch die Schleusen: Es goss in Strömen. Organi‑ satorin Jarka managte die folgende heisse «PlanB»‑Diskussion souverän. Und so machte sich die eine Hälfte des Chors, dick verpackt in Regenkleidung und gut beschirmt, auf in den riesigen tropfenden Azaleen‑ und Rhodo‑ dendron‑Wald des Seleger Moors. Die andere Hälfte liess es sich derweil im Restaurant Löwen in Hausen am Albis in gemütlicher Runde beim «besten Kaiserschmarren in der Region» gut gehen. Die Rückfahrt durch das Reu‑ sstal wurde mit einem Quiz über den Aargau und mit einem «Biberli» für alle verkürzt. (mr/)