Skikiller Team Fricktal blickt auf Hochs und Tiefs zurück
Von der Hexenabfahrt übers Inferno bis zum Allalin-Rennen, das nicht stattgefunden hat – der Winter 2026 hat den Fricktaler Skikillern neben Erfreulichem auch Trauriges beschert.
Den Auftakt machte am 17. ...
Skikiller Team Fricktal blickt auf Hochs und Tiefs zurück
Von der Hexenabfahrt übers Inferno bis zum Allalin-Rennen, das nicht stattgefunden hat – der Winter 2026 hat den Fricktaler Skikillern neben Erfreulichem auch Trauriges beschert.
Den Auftakt machte am 17. Januar die 44. Hexenabfahrt auf der Belalp (Wallis). Eine Freude war der Saisonstart allerdings nicht. Kälte und garstiges Wetter sorgten am Renntag für eine Reihe von Unfällen und Unterbrüchen. Peter Moesch und Seppi Obrist wurden zum Abbremsen durch Streckenposten angewiesen, während Karin Hasler und Dany Moesch halb erfroren im Startgelände standen, um dann mit gemischten Gefühlen das Rennen doch noch zu bestreiten. Karin Hasler war mit Rang 9 in der Kategorie Ladys die erfolgreichste Skikillerin und gewann Silber. Es folgten Peter Moesch vor Seppi Obrist und Dany Moesch – alle noch mit Bronze-Auszeichnung.
Vom Wallis ging es ins Berner Oberland, wo am 24. Januar in Mürren das 82. Inferno-Rennen gestartet und nach einem medizinischen Zwischenfall mit Todesfolge eines Teilnehmers, abgebrochen wurde. Die Skikiller mit den Startnummern 889, 899 und 921 waren nahe beieinander. Hugo Mangold mit 1329 hätte wie Seppi Obrist noch eine Zielankunft gebraucht für die dreifach Diamant-Auszeichnung: 36 Rennen und 60 Rangpunkte. Die Rangliste der Skikiller: 1. Nico Hofmann Kat. HK, Rang 258; 2. Toni Obrist (Kat. GE, 78.), 3. Karin Hasler (Kat. D2, 14.); 4. Seppi Obrist (Kat. GE, 97.) Dreifach Diamant, alle mit Silberauszeichnung; 5. Dany Moesch (Kat. GE, 103.); 6. Peter Moesch (Kat. GE, 116.) beide Bronze. Hugo Mangold war der Start leider verwehrt.
Am 12. April schliesslich traf man sich zum Saison-Finale in Saas-Fee beim Allalin-Rennen. Das Rennen wurde bereits im Dezember 2025 abgesagt, weil nach dem tragischen Rennunfall im April 2025 noch nicht alles Rechtliche geklärt war. Die Skikiller Seppi Obrist, Peter Moesch und Dany Moesch reisten gleichwohl zum Saisonabschluss nach Saas-Fee, wo dann im Beisein von rund 200 Rennläufern vom OK kurzfristig eine Gedenkfeier für den 18-jährigen Tom Minnig organisiert wurde.
Das Skikiller-Präsidium wurde in diesem Jahr aufgrund der Wertung aus Hexenabfahrt und Inferno erkoren. Und siehe da, Karin Hasler hat es geschafft, sich zum zweiten Mal Skikillerpräsidentin nennen zu dürfen. (mgt/nfz)