Mit einem Baubeginn ist nicht vor 2030 zu rechnen
Die Strasse zwischen Magden und Olsberg ist in einem schlechten Zustand und teilweise unübersichtlich. Der Kanton plant eine Sanierung – allerdings ist mit der Umsetzung erst in ein paar Jahren zu rechnen.
Valentin Zumsteg
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Mit einem Baubeginn ist nicht vor 2030 zu rechnen
Die Strasse zwischen Magden und Olsberg ist in einem schlechten Zustand und teilweise unübersichtlich. Der Kanton plant eine Sanierung – allerdings ist mit der Umsetzung erst in ein paar Jahren zu rechnen.
Valentin Zumsteg
Es ist eine schmale und teilweise etwas unübersichtliche Strasse, die Magden und Olsberg verbindet. Stark befahren wird sie vor allem, wenn es auf der Autobahn Staus gibt und die Verkehrsteilnehmer sie als Umfahrung nutzen. Sonst ist das Verkehrsaufkommen relativ bescheiden. «Die Strasse ist in die Jahre gekommen. Eine Sanierung wird fällig», erklärt Fabian Gasser. Er ist Projektleiter im kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt und dort zuständig für den Unterhaltskreis IV. Der Kanton hat bereits 2024 ein Vorprojekt für die Sanierung gestartet, derzeit läuft ein Variantenstudium.
Verkehrssicherheit erhöhen
Klar ist: Der Strassenbelag und teilweise die Fundation müssen erneuert werden. Das Gleiche gilt für die Strassen-Entwässerung, wie Fabian Gasser erklärt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verkehrssicherheit, die verbessert werden soll. «Es gibt einige neuralgische Punkte, zum Beispiel dort, wo der Verkehrsspiegel ist», schildert Gasser. Die Strasse misst knapp zwei Kilometer und ist heute zwischen 4 und 5,5 Meter breit. Die schmalen Stellen sollen gemäss Gasser voraussichtlich verbreitert werden. «Wir klären im Variantenstudium ab, wie wir die Engstellen beseitigen können.»
Die Abteilung Tiefbau treibt die Digitalisierung voran. Die geplante Sanierung der Verbindungsstrasse Magden-Olsberg ist dabei ein Pilotprojekt. Es sollen Erfahrungen mit dem sogenannten Building Information Modeling (BIM) gesammelt werden. Deswegen dauert die Planung im vorliegenden Fall etwas länger, später spare man mit dieser Methodik aber Zeit.
Fabian Gasser geht davon aus, dass das Projekt frühestens 2028 öffentlich aufgelegt werden kann. Mit einem Baubeginn ist deshalb nicht vor 2030 zu rechnen. Die Kosten kann Gasser derzeit noch nicht beziffern, er rechnet aber mit einem einstelligen Millionenbetrag.
Magden zieht vor
Da es noch einige Jahre dauert, bis das Projekt realisiert wird, ziehen die Gemeinde Magden und der Kanton die Sanierung des Innerorts-Teilstücks zwischen der Hofmattstrasse und dem Abzweiger Schwimmbad Schibelacher vor (die NFZ berichtete). Für die Sanierung der Strasse und die Erweiterung des Gehwegs auf diesem Abschnitt beantragt der Gemeinderat der kommenden Einwohnergemeinde-Versammlung vom 24. Juni einen Kredit von 835 000 Franken.