Invasive Neobiota sind Organismen, die durch den Menschen absichtlich oder unabsichtlich in Gebiete ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets eingebracht wurden und dort Schäden verursachen. Sie bedrohen die einheimische Artenvielfalt, beeinträchtigen Ökosysteme, ...
Invasive Neobiota sind Organismen, die durch den Menschen absichtlich oder unabsichtlich in Gebiete ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets eingebracht wurden und dort Schäden verursachen. Sie bedrohen die einheimische Artenvielfalt, beeinträchtigen Ökosysteme, verursachen Probleme auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, gefährden die Gesundheit der Bevölkerung und verursachen Schäden an Infrastrukturen. Das kantonale Programm «Invasive Neobiota 2028– 2033» leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduktion künftiger Schäden und Folgekosten durch invasive Neobiota. Es schützt Natur, Landwirtschaft, Wald, Gewässer und Infrastrukturen, reduziert gesundheitliche Risiken und stärkt zugleich die Kooperation zwischen Kanton, Gemeinden und Bevölkerung. Für die Umsetzung der Massnahmen in den Jahren 2028 bis 2033 will der Regierungsrat einen Verpflichtungskredit für einen einmaligen Bruttoaufwand im Umfang von 22,6 Millionen Franken und für einen jährlich wiederkehrenden Bruttoaufwand von 0,3 Millionen Franken beantragen. Die öffentliche Anhörung dazu dauert bis am 15. Januar 2027. (nfz)