Jakob Müller baut in Frick Stellen ab

  16.04.2026 Frick

Acht Mitarbeitende verlieren ihren Arbeitsplatz

Wie die Jakob Müller Group am Dienstag mitteilte, erfolgt der Stellenabbau aufgrund der aktuellen Marktlage im Zuge einer Organisationsanpassung. Die Umsetzung erfolgt im Laufe des Jahres 2026 auf Basis des vereinbarten Sozialplans.

Der Stellenabbau sei Teil eines Programms zur Reduktion von Overheadkosten und zur konsequenten Ausrichtung auf die künftigen Marktanforderungen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bei der Umsetzung der Strategie befinde sich die Jakob Müller Group auf einem guten Weg, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Der Grossteil der strategischen Initiativen verlaufe planmässig.

Der Prozess am Standort Frick erfolge in enger Abstimmung mit der Personalkommission (Peko). Die betroffenen Mitarbeitenden würden in den kommenden Tagen persönlich informiert und die Umsetzung erfolge im Laufe des Jahres 2026 sozialverträglich auf Basis des vereinbarten Sozialplans, so das Unternehmen. «Als Inhaberfamilie bedauern wir die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden sehr. Wir stehen hinter den Massnahmen, weil sie leider notwendig sind, um die Basis für die Zukunft zu sichern. Wir glauben an den Standort Frick und investieren weiterhin gezielt, insbesondere in Kundennähe und Innovation. Gleichzeitig treiben wir zentrale Zukunftsinitiativen der Gruppe weiter voran», so Stephan Bühler, Inhaber der Jakob Müller Group.

Die in der Strategie «JMG 2030» definierten Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit würden konsequent umgesetzt. Dazu gehöre auch eine Anpassung der Organisation am Standort Frick (JMF). Mit «JMG 2030» richtet die Jakob Müller Group Strukturen und Prozesse konsequent an den Kunden- und Marktanforderungen aus. Dazu zählen vereinfachte Abläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios sowie Investitionen in Kundennähe und Innovation – unter anderem am Standort Frick durch den weiteren Ausbau des Customer Centers und von LAB1887, dem Innovationslabor. Parallel harmonisiert die Gruppe im Rahmen des Programms FLOW Prozesse und IT.

«JMG 2030 ist unser Rahmen, um die Jakob Müller Group mittelund langfristig robust aufzustellen. Wir setzen alles daran, den Prozess fair, transparent und mit bestmöglicher Unterstützung der betroffenen Teammitglieder zu gestalten», sagt Andreas Conzelmann, CEO der Jakob Müller Group. (mgt/nfz)


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