Am traditionellen Anlass auf Schloss Habsburg erhielten vier Jungjägerinnen und 35 Jungjäger aus den Händen von Landammann Stephan Attiger und Urs Wunderlin, dem Präsidenten der Jagdprüfungskommission, den Jagdfähigkeitsausweis.
«Hauptpersonen seid Ihr», wandte sich Daniel ...
Am traditionellen Anlass auf Schloss Habsburg erhielten vier Jungjägerinnen und 35 Jungjäger aus den Händen von Landammann Stephan Attiger und Urs Wunderlin, dem Präsidenten der Jagdprüfungskommission, den Jagdfähigkeitsausweis.
«Hauptpersonen seid Ihr», wandte sich Daniel Johnson, der Geschäftsführer von Jagd Aargau, an die erfolgreichen Jung jägerinnen und Jungjäger. «Hinter Euch liegt eine intensive Zeit. Die Jagdprüfung besteht man nicht einfach so. Gefragt ist ein riesiges Fachwissen.» Er erinnerte daran, dass einige Jahre vor der Gründung des Aargauischen Jagdschutzvereins, 1883 in Baden, die Wälder beinahe ohne Wild waren. Gesetze von Bund und Kanton hätten, in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft, das Wiederaufkommen der Wildbestände ermöglicht.
Hohe Hürden
«Die Zahl von 60 Kandidierenden zeigt, dass die Jagd nach wie vor populär ist», stellte Landammann Attiger fest. «Das ist nicht selbstverständlich. Es braucht ein riesiges Engagement.» Hinter dem Aargauischen Jagdpass steht eine spannende, aber auch anforderungsreiche Ausbildung. In einem Rückblick auf die Prüfung erwähnte Urs Wunderlin die Schiessprüfung, die von 31 der 39 Teilnehmenden bestanden wurde. Bei der theoretischen Prüfung haben von 60 Kandidierenden 18 nicht bestanden.
«Die Jagd ist kein einfaches Handwerk, sie erfordert Herz und Demut», wandte sich Colette Basler, Grossrätin und Vizepräsidentin des Bauernverbandes Aargau, an die Jungjägerinnen und Jungjäger. «Es braucht Euch und wir wissen Eure Arbeit zu schätzen.» Colette Basler dankte für den grossen Einsatz der Jagd, um das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten. (mgt/nfz)