Stärkung von Innovationen im Bereich Agri- und Foodtech
20.02.2026 AargauDas Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt sowie das Department Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau lancierten am 12. Februar gemeinsam das Programm FoodHealth.
Wie das Departement Volkswirtschaft und Inneres in einer Medienmitteilung ...
Das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt sowie das Department Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau lancierten am 12. Februar gemeinsam das Programm FoodHealth.
Wie das Departement Volkswirtschaft und Inneres in einer Medienmitteilung kommuniziert, soll die bikantonale Initiative zur Weiterentwicklung des Innovationsökosystems in der Nordwestschweiz beitragen. FoodHealth unterstützt konkrete Innovationsprojekte im Bereich Agri- und Foodtech. Unter dem Leitsatz «From Soil to Gut» fördert das Programm technologische Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Fokus stehen Lösungen, die zur Resilienz von Agrar- und Ernährungssystemen beitragen. Damit wird die wirtschaftliche Standortentwicklung mit gesellschaftlicher Verantwortung verbunden und die Wettbewerbsfähigkeit der Region im internationalen Innovationsumfeld gestärkt.
Drei Handlungsfelder
Die Innovationsförderung von FoodHealth fokussiert auf drei zentrale Handlungsfelder. Erstens wird das Innovationsökosystem gestärkt, indem das Programm eine Plattform aufbaut, die Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft systematisch vernetzt. Durch Netzwerkformate, thematische Events und industriegetriebene Initiativen bringt FoodHealth das Ökosystem zusammen, fördert die Entwicklung neuer innovativer Lösungen und schafft Sichtbarkeit für bestehende exzellente Forschungsprojekte und Unternehmen im FoodHealth-Bereich. Zweitens liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung von Innovationen in Unternehmen. Das Programm unterstützt etablierte Unternehmen dabei, neue Technologien und Geschäftsmodelle im Agri und Foodtech-Bereich zu entwickeln und umzusetzen. Drittens werden Start-ups gezielt unterstützt. Das Programm fördert junge Unternehmen, Startups in einer frühen Phase sowie Projekte mit hohem Innovationspotenzial. Sie erhalten Zugang zu Fachwissen, Coaching und zu Vernetzungsmöglichkeiten mit Investorinnen und Investoren.
Getragen von zwei Kantonen
FoodHealth wird von den Kantonen Basel-Stadt und Aargau getragen. Die operative Umsetzung erfolgt durch das Innovation Office der Universität Basel, Basel Area Business & Innovation sowie das Hightech Zentrum Aargau. Die Koordination zwischen den Trägerkantonen und den Umsetzungspartnern übernimmt der Verein Regio Basiliensis. Externe Fachpersonen unterstützen die strategische Steuerung.
In Basel-Stadt erfolgt die Finanzierung in Höhe von 1,7 Millionen Franken zulasten des Standortförderungsfonds. Der Kanton Aargau trägt 0,42 Millionen Franken bei. Während der Pilotphase für die Jahre 2026 bis 2028 betragt das FoodHealth-Budget insgesamt 2,12 Millionen Franken. (mgt)
