Innovation aus Tradition
13.10.2026 LaufenburgEin Jubiläum mit Blick zurück und vor allem nach vorne
Die Erne Gruppe feiert heuer ihr 120-jähriges Bestehen. Was 1906 als regionales Baugeschäft begann, hat sich über vier Generationen hinweg zu einer der führenden Schweizer Bau- und Immobiliengruppen ...
Ein Jubiläum mit Blick zurück und vor allem nach vorne
Die Erne Gruppe feiert heuer ihr 120-jähriges Bestehen. Was 1906 als regionales Baugeschäft begann, hat sich über vier Generationen hinweg zu einer der führenden Schweizer Bau- und Immobiliengruppen entwickelt. Bis heute befindet sich das Unternehmen mehrheitlich im Besitz der Gründerfamilie. Heute beschäftigt die Erne Gruppe über 1300 Mitarbeitende und vereint unter dem Dach der Erne Holding AG zehn Tochtergesellschaften aus den Bereichen Bau, Holzbau, Immobilien, Rohrleitungsbau sowie Kies und Beton. Die Gruppe ist in der Schweiz, Deutschland und Luxemburg tätig. Weiter hält die Unternehmens-Kommunikation fest, dass die Entwicklung von Erne eng mit dem Wandel der Bauwirtschaft verbunden ist. «Heute ist Erne eine breit aufgestellte Unternehmensgruppe, die ihre Kompetenzen entlang der gesamten Bauwertschöpfungskette vereint. Die enge Zusammenarbeit der Gruppengesellschaften ermöglicht Leistungen von der Rohstoffgewinnung über Planung und Ausführung bis hin zur Immobilienentwicklung, zum Rückbau und zur Wiederverwertung von Baustoffen.»
Ganzheitliche Lösungen
Die Gruppe verbindet unterschiedlichste Fachkompetenzen zu Lösungen aus einer Hand: vom anspruchsvollen Hochbau in Massivbauweise über Holz-Hybridbauten bis zu Fernwärmenetzen sowie Energie- und Dateninfrastruktur. Ein konkretes Beispiel ist der Park Innovaare in Villingen, bei welchem Erne als Gesamtleisterin die Erstellung des Forschungs- und Entwicklungsgebäudes verantwortete. Eine ähnliche Rolle hat Erne auch bei weiteren aktuellen Projekten in den Bereichen Life Science und Data Centers inne. Gleichzeitig hat die Immobilienentwicklung an Bedeutung gewonnen. Erne entwickelt eigene Projekte und schafft damit die Grundlage für nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Lebens- und Arbeitsräume.
Der Wille zur Weiterentwicklung prägt Erne seit ihren Anfängen. Schon früh setzte das Unternehmen auf industrielle Vorfertigung und entwickelte neue Bauweisen. In den 1970er-Jahren entstanden vorfabrizierte modulare Gebäude. Heute treiben Holz-Hybrid-Konstruktionen, digitale Planungsprozesse und hochautomatisierte Produktionsanlagen die Unternehmensentwicklung voran. Besonders sichtbar wird die Innovationskraft der Gruppe im Holz-Hybridbau. Die Erne AG Holzbau gehört seit Jahrzehnten zu den Pionierinnen dieser Bauweise, bei der Holz gezielt mit anderen Baumaterialien kombiniert wird. Internationale Beachtung fand das Hochhaus Suurstoffi 22 in Risch-Rotkreuz. Als erstes Holz-Hybrid-Hochhaus der Schweiz setzte es neue Massstäbe. 2025 nahm Erne in Stein eine der weltweit modernsten Produktionsanlagen für Holz-Hybriddecken in Betrieb.
Neben Bau, Holzbau und Immobilienentwicklung hat Erne ihre Kompetenzen auch im Bereich Energie- und Infrastrukturprojekte ausgebaut. Insbesondere Fernwärmelösungen der Gebrüder Meier AG Rohrleitungsbau leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung von Gemeinden und Regionen. Nachhaltigkeit versteht Erne als ganzheitliche Aufgabe. Mit einem hohen Eigenfertigungsgrad entlang der gesamten Wertschöpfungskette setzt die Gruppe auf Kreislaufwirtschaft, ressourcenschonende Bauweisen und langlebige Lösungen. Unter dem Leitgedanken «Erne nachhaltig exzellent» werden ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte gleichermassen berücksichtigt.
Erne investiert seit Jahrzehnten in die Ausbildung des Nachwuchses und die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden. Attraktive Aus- und Weiterbildungsangebote, Entwicklungsmöglichkeiten und eine langfristige Perspektive machen die Gruppe zu einer bedeutenden Arbeitgeberin der Schweizer Bauwirtschaft. Nach 120 Jahren blickt die Erne Gruppe nicht nur auf eine erfolgreiche Geschichte zurück. Mit neuen Technologien, nachhaltigen Lösungen und interdisziplinärer Zusammenarbeit gestaltet sie auch künftig die Zukunft des Bauens aktiv mit. (zVg)

