Hier ist tierisch was los
Das Gehege im Stadelbach ist fertig gebaut
Zwei Zwerggeissen und fünf Seidenhühner haben nun Quartier bezogen: Beim Möhliner Wohn- und Pflegezentrum sollen sie auch Besucher aus dem Dorf erfreuen.
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Hier ist tierisch was los
Das Gehege im Stadelbach ist fertig gebaut
Zwei Zwerggeissen und fünf Seidenhühner haben nun Quartier bezogen: Beim Möhliner Wohn- und Pflegezentrum sollen sie auch Besucher aus dem Dorf erfreuen.
Ronny Wittenwiler
Das ging schnell, sehr schnell. Anfangs Mai noch stand Marion Wegner-Hänggi, Vorsitzende der Geschäftsleitung, draussen im Garten des Wohn- und Pflegezentrums Stadelbach und sprach davon, wie es sein würde, wenn sie denn da sind: die Zwerggeissen, ein paar putzige Seidenhühner (die NFZ berichtete). Noch war der Stall aber nicht gebaut und der Weiher, in dem zuvor Goldfische ihre Kreise zogen, wurde eben erst trockengelegt (die Fische bekamen ein neues Zuhause).
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Jetzt, etwas mehr als zwei Monate später, steht Wegner-Hänggi am selben Ort und mit ihr freuen sich viele Bewohnende des Wohn- und Pflegezentrums, Mitarbeitende und Besucher genauso, denn jetzt sind sie eben wirklich da: Mehlina und Stadelina. So heissen die beiden Zwerggeissen. Einen genauso warmen Empfang bekommen übrigens Susi, Lotti, Käthi, Lisa und Caramella – wenn nicht gleich Bett, so teilen sich diese fünf Seidenhühner immerhin Haus und Hof mit den Geissen. Aus dem einstigen Goldfischteich ist somit innert kürzester Zeit das geworden, was Marion Wegner-Hänggi so formulierte: Ein Tiergehege, das in erster Linie Jung und Alt Freude bereiten solle, ein Ort der Begegnung, auch für Leute aus dem Dorf, für Familien mit Kindern. Mehlina und Stadelina als Brückenbauer zwischen dem Stadelbach und der Bevölkerung? Unter gütiger Mithilfe von Susi, Lotti, Käthi, Lisa und Caramella? Das hat am Mittwochnachmittag schon mal ganz gut geklappt. Mit einem kleinen Einweihungsfest wurden die jüngsten Stadelbach-Bewohnerinnen (alle Jahrgang 2023) willkommen geheissen. Schon am Wochenende davor, als die Tiere zum ersten Mal überhaupt Quartier bezogen hatten, sei das Interesse gross gewesen, freute sich Marion Wegner-Hänggi. Dass innert kürzester Zeit mit dem Tiergehege ein besonderer Ort geschaffen wurde – das schleckt offensichtlich keine Geiss weg.