Gewerbe GMS setzt auf Kontinuität und neue Impulse
Mangels Nachfolge stellte sich Oliver Kalt für zwei weitere Jahre als Vereinspräsident des Gewerbe Gansingen-Mettauertal-Schwaderloch (GMS) zur Verfügung – getragen von einer Mitgliedschaft, die seine Arbeit und ...
Gewerbe GMS setzt auf Kontinuität und neue Impulse
Mangels Nachfolge stellte sich Oliver Kalt für zwei weitere Jahre als Vereinspräsident des Gewerbe Gansingen-Mettauertal-Schwaderloch (GMS) zur Verfügung – getragen von einer Mitgliedschaft, die seine Arbeit und neue Ideen mit grosser Zustimmung unterstützt.
Susanne Hörth
Als Oliver Kalt vor zwei Jahren das Präsidium des Gewerbevereins Gansingen, Mettauertal und Umgebung übernommen hatte, tat er dies mit der Absicht, die Leitung spätestens an der diesjährigen Versammlung an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu übergeben. Warum er an der Vereinsversammlung vom Dienstagabend im Mettauertaler Ortsteil Mettau dennoch für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt wurde, ist rasch erklärt. «Trotz grosser Anstrengungen haben wir es nicht geschafft, jemanden für dieses Amt zu begeistern», bedauerte Kalt. Dass er seine Aufgabe weiterhin motiviert wahrnimmt, liegt auch daran, «dass wir vom Vorstand an der sehr gut besuchten Versammlung grosse Unterstützung für unsere neuen Ideen erhalten haben».
Von den insgesamt 78 Mitgliedern des Gewerbevereins nahmen 52 sowie einige Gäste – darunter auch Franziska Bircher als Vertreterin des Aargauischen Gewerbeverbandes – an der Versammlung im Pfarreisaal Mettau teil. Für Oliver Kalt widerspiegelte die erfreulich hohe Teilnahme das Interesse am Gewerbeverein und dessen Bedeutung. Umso wichtiger sei es, neue Personen für die Vorstandstätigkeit zu gewinnen. Im Falle von Christian Losenegger ist dies gelungen: Der 30-Jährige wurde – ebenso wie die bisherigen Vorstandsmitglieder Oliver Kalt, Frank Leber, Cyrill Schlecht und Raphael Stolz – deutlich gewählt.
Rückblick
Ein Schwerpunkt der Aktivitäten im vergangenen Jahr war die gemeinsam von den Gewerbevereinen GMS und GLR (Gewerbe Region Laufenburg) organisierte Expo Duo Anfang Mai im Ortsteil Etzgen. 50 Aussteller präsentierten an der dreitägigen Schau die Vielfalt und Stärke des regionalen Gewerbes. Dass der gut besuchte Anlass auch finanziell erfolgreich abgeschlossen werden konnte, sorgt zusätzlich für Freude.
Starke gemeinsame Auftritte für die Bevölkerung sind dem Vorstand ebenso wichtig wie die Pf lege des internen Miteinanders. Dazu gehörten laut Oliver Kalt unter anderem der Sommerplauschabend beim Pontonierhaus in Schwaderloch mit den Lernenden der Mitgliedsbetriebe, die Vorstandsreise, der Gewärblerhock sowie der Austausch mit benachbarten Gewerbevereinen. In Zusammenarbeit mit diesen finden regelmässig verschiedene Aktivitäten statt. Besonders hervorzuheben ist das Projekt «Schule trifft Wirtschaft», zu dem auch die kürzlich durchgeführte Berufsschau vom 14. März in Etzgen zählt – ein weiterer voller Erfolg.
Was Oliver Kalt bereits als Motivation zum Weitermachen erwähnte, ist die Bereitschaft der Mitglieder, sich auf Neues einzulassen oder, wo nötig, in den sauren Apfel zu beissen. Letzteres zeigte sich bei der Erhöhung der Mitgliederbeiträge von bisher 200 auf neu 250 Franken.
Um noch sichtbarer zu werden
– sowohl in der Bevölkerung als auch bei Firmen, die bisher (noch) nicht Mitglied sind –, setzt der Gewerbeverein auf eine verstärkte Präsenz. So wird GMS erstmals mit einem neuen Pavillon am Gansinger Herbstmarkt teilnehmen. Ein neuer Webauftritt sowie eine verbesserte Vermarktung der neuen Gutscheine sind weitere Massnahmen. Neue Mitglieder zu gewinnen sowie die Suche nach zusätzlichen Vorstandsmitgliedern und einer zukünftigen Präsidiumsnachfolge bleiben laut Oliver Kalt zentrale Themen. Er rief zudem dazu auf, Bezirksanlässe wie auch Veranstaltungen der benachbarten Gewerbevereine zu besuchen.
Mit neuen Projekten, frischen Kräften im Vorstand und einer klaren Ausrichtung nach aussen bleibt der Gewerbeverein GMS gut aufgestellt. Die Suche nach zusätzlicher Unterstützung geht weiter – doch der starke Rückhalt der Mitglieder zeigt, dass das regionale Gewerbe gemeinsam viel bewegen kann.