Am Samstag zogen Hexen, Geister und Dämonen durch die dunklen Gassen der beiden Laufenburger Altstädte. Trotz anhaltendem Regen liessen sich viele Besucher das Spektakel nicht entgehen.
Loris Gallidoro
Wenn in Laufenburg Fasnachtssamstag ist, gehört die Nacht ...
Am Samstag zogen Hexen, Geister und Dämonen durch die dunklen Gassen der beiden Laufenburger Altstädte. Trotz anhaltendem Regen liessen sich viele Besucher das Spektakel nicht entgehen.
Loris Gallidoro
Wenn in Laufenburg Fasnachtssamstag ist, gehört die Nacht den Hexen. Beim «Häxefüür» ziehen Geister, Dämonen und zahlreiche Hästräger durch die Altstadt und prägen das Bild des Abends.
Bereits vor dem offiziellen Start herrschte erwartungsvolle Stimmung in den Gassen. Viele Familien mit Kindern, Jugendliche und ältere Fasnachtsfans versammelten sich entlang der Route. Der anhaltende Regen und die kühlen Temperaturen konnten die Vorfreude nicht nehmen, auch wenn der Schirm an diesem Abend zum ständigen Begleiter wurde. Ein lauter Knall kündigte schliesslich den Beginn des Umzugs an. Ein Feuerspucker ging dem Umzug voran und eröffnete das nächtliche Spektakel, gefolgt von über 1000 Hästrägern aus der Region und darüber hinaus. Immer wieder sorgten Rauchaktionen, lodernde Flammen und rhythmische Guggen-Musik für eine eindrückliche Atmosphäre in den Gassen. Zwar war der Besucherandrang etwas geringer als am Vorabend beim Guggen-Open-Air, doch auch am Samstag fanden sich viele Menschen ein. Die Organisation zeigte sich gut vorbereitet, Helferinnen und Helfer sowie Behörden waren präsent, ohne aufdringlich zu wirken. Die Bewegungen über die Rheinbrücke blieben möglich, auch wenn der Zugang auf deutscher Seite teilweise eingeschränkt war.
Trotz Dauerregens erwies sich das «Häxefüür» einmal mehr als eindrückliche Tradition, die das historische Städtchen in eine schaurig-schöne Fasnachtskulisse verwandelte.