Michael Buik, neu Präsident des Vereins für Altersbetreuung im oberen Fricktal (VAOF), über das Leben im Alter im oberen Fricktal.
Vor einer Woche hat beim Verein für Altersbetreuung im oberen Fricktal (VAOF) mit der Verabschiedung von vier langjährigen Vorstandsmitgliedern sowie der ...
Michael Buik, neu Präsident des Vereins für Altersbetreuung im oberen Fricktal (VAOF), über das Leben im Alter im oberen Fricktal.
Vor einer Woche hat beim Verein für Altersbetreuung im oberen Fricktal (VAOF) mit der Verabschiedung von vier langjährigen Vorstandsmitgliedern sowie der Wahl des Vorstandes unter neuem Präsidenten die nächste, vierjährige Amtsperiode offiziell begonnen (die NFZ berichtete). Unter der Vereinsführung von Michael Buik (bisheriges Vorstandsmitglied) setzt sich der Vorstand aus den bisherigen Mitgliedern Daniel Leber und Regula Weber sowie den neuen Mitgliedern Martina Strickler und Martin Steinacher zusammen.
«Der Bevölkerungsanteil im Alter von 70+ hat sich in besonderem Masse dafür eingesetzt, dass unsere Region wirtschaftlich prosperiert. Ich bin der Auffassung, dass wir dieser Leistung mit Respekt begegnen sollten und durch eine gute Altersversorgung etwas zurückgeben können», betont der neue Vereinspräsident gegenüber der NFZ.
Seine Motivation, das Ruder des Vereinsschiffes zu übernehmen, erklärt er mit seinem grundsätzlichen Interesse an herausfordernden Führungsaufgaben und strategischen Entwicklungsarbeiten rund um das Thema Alter und Gesundheit. Insbesondere jedoch mit: «Ich möchte mein fachliches Wissen sowie meine Berufs- und Führungserfahrung zur Schaffung eines Mehrwerts für die ältere Bevölkerung in meiner direkten Wohnregion einbringen.» Es sei ihm sehr wichtig, die notwendige Professionalisierung zum Thema «Leben und Wohnen im Alter» im oberen Fricktal als regionale Versorgungsregion proaktiv mitzugestalten.
Bei der Verabschiedung hat sein Vorgänger Werner Müller die spannende Aufgabe als VAOF-Präsident betont, gleichzeitig jedoch auch von einer Tätigkeit berichtet, die immer wieder von Turbulenzen begleitet wird. Dazu Michael Buik: «Wenn es bei Führungsaufgaben in meiner beruflichen Karriere turbulent wurde, hat mich dies nicht gelähmt oder abgeschreckt, sondern eher angetrieben. Es gibt immer auch Chancen durch solche Entwicklungen.»
Prioritäten setzen
Bei seiner Vorstellung an der VAOF-Versammlung zeigte Michael Buik in einem interessanten Vortrag auf, wie wichtig es seiner Meinung nach ist, beim Älterwerden in unserer Gesellschaft die richtigen Prioritäten zu setzen. Dazu brauche es eine integrierte Versorgungsregion. Diese setze wiederum das gemeinsame Handeln aller Akteure voraus – dazu gehören ältere Menschen ebenso wie ihre Angehörigen, Freiwillige, Leistungserbringer sowie die öffentliche Hand. Buik zeigte nicht nur den Handlungsbedarf auf, sondern präsentierte auch mögliche Lösungsansätze: «Alle ziehen am selben Strick. Gemeinsam für die Versorgung älterer Menschen.» Zusammen mit seinen Vorstandsmitgliedern und der VAOF-Geschäftsleitung – und im Bewusstsein, dass es noch viel zu tun gibt – hat er diesen Weg längst eingeschlagen.
(sh)