Höchstnoten für Alphorngruppe Magden

  02.07.2026 Magden

Das Eidgenössische Jodlerfest in Basel lockte am Wochenende rund 12 000 aktive Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläserinnen und Alphornbläser sowie Fahnenschwingerinnen und Fahnenschwinger in die Rheinstadt.

Auch die Alphorngruppe Magden war mit dabei und darf auf ein rundum gelungenes Festwochenende zurückblicken. Während gut einem halben Jahr hatte sich die Gruppe intensiv auf den Grossanlass vorbereitet. Einen wichtigen Beitrag leistete dabei Anna Rudolf von Rohr, Feldbrunnen, welche die Alphorngruppe mit ihrer grossen Erfahrung musikalisch unterstützte. Sie begleitete die Formation bei der Erarbeitung vom Wettstück und wirkte am Fest selbst ebenfalls als Aktive mit. Die sorgfältige Vorbereitung zahlte sich in Basel aus.

Bereits am Freitag standen die Wettvorträge der Einzel- und Kleinformationen auf dem Programm. Insgesamt absolvierte die Alphorngruppe Magden sieben Vorträge: drei Alphorntrios, drei Solovorträge sowie der Gruppenwettbewerb wurden von der Jury bewertet. Besonders erfreulich fiel das Resultat aus: Drei der sieben Vorträge wurden mit der Höchstnote 1 ausgezeichnet, ein schöner Erfolg und Ausdruck der intensiven Vorbereitungsarbeit.

Der Höhepunkt folgte am Samstag mit dem Gruppenwettvortrag. Um 11.15 Uhr präsentierten die sieben Alphornbläserinnen und vier Alphornbläser im stimmungsvoll dekorierten Innenhof des Schulhauses St. Johann das Stück «Am Aeschi-Märit» von Hans-Jürg Sommer. Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten den Vortrag aufmerksam. Gruppenleiter Urs Keigel, Magden, zeigte sich mit dem Abschneiden zufrieden: «Der Gruppenvortrag ist für uns jeweils das Dessert des ganzen Festes.» Nach zwei Unterverbandsfesten mit der Bestnote 1 sei das Niveau an einem Eidgenössischen Jodlerfest nochmals deutlich höher. Oft würden bereits kleinste Unterschiede über die Bewertung entscheiden. Umso grösser sei die Freude über drei Bestnoten und den gelungenen Gruppenauftritt.

Neben den Bewertungen stand für die Alphorngruppe vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. «Für uns zählen die Freude an der Musik, die Kameradschaft und das Miteinander. Ein Eidgenössisches Jodlerfest ist weit mehr als nur ein Wettbewerb», betont Urs Keigel. Einen weiteren Höhepunkt bildete der grosse Festumzug am Sonntag. Die Route führte vom Basler Münster über die Mittlere Rheinbrücke durch die festlich geschmückte Innenstadt. Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Strassen und sorgten für eine eindrucksvolle Stimmung. Neben den musikalischen Erfolgen brachte das Eidgenössische Jodlerfest auch viele wertvolle Begegnungen. Die Alphorngruppe Magden knüpfte neue Kontakte, unter anderem bis nach New Glarus im US-Bundesstaat Wisconsin, einer Ortschaft mit starken Schweizer Wurzeln. Dabei entstanden spannende Bekanntschaften und erste Ideen für zukünftige Begegnungen. Wer weiss, vielleicht führt der Weg der Alphorngruppe Magden bereits 2028 nach New Glarus. Bereits in dieser Woche werden die Proben wieder aufgenommen – ganz nach dem bewährten Motto: «Nach dem Fest ist vor dem Fest.»

(mgt)


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