Gut 6500 Besucher geniessen drei Tage Festivalstimmung in Schupfart
Drei Tage lang war der Flugplatz in Schupfart Treffpunkt für Musikfans. Insgesamt zwölf Acts standen von Freitag bis Sonntag auf der Bühne des 42. Schupfart Festivals. Darunter die Band «NoCaps», deren Mitglieder aus ...
Gut 6500 Besucher geniessen drei Tage Festivalstimmung in Schupfart
Drei Tage lang war der Flugplatz in Schupfart Treffpunkt für Musikfans. Insgesamt zwölf Acts standen von Freitag bis Sonntag auf der Bühne des 42. Schupfart Festivals. Darunter die Band «NoCaps», deren Mitglieder aus Schupfart und der Region stammen.
Sina Kuratle-Horvath
Der Freitagabend stand vor allem im Zeichen der Rockmusik. Abgesehen von «George» mit Band, die den Konzertabend mit ihrer ehrlichen Mundartmusik aus dem Berner Seeland eröffneten. Darauf folgte «Shakra»: Seine Musik ist kraftvoller Hard-Rock, der sich auch weit über die Landesgrenzen hinaus etabliert hat. «Frei.Wild» rundeten den Abend mit ihrem direkten und authentischen Stil ab. Ein Live-Act aus dem Südtirol, der mit Rock und Hymnen ein Gemeinschaftsgefühl verbreitet. Das Festival begann mit einem Programm, das unterschiedliche Facetten der Musik zusammenbrachte. Ein energiegeladener Start ins Festivalwochenende, der das Publikum bis in den späten Abend hinein auf dem Gelände hielt.
Schweizer Stimmen und bekannte Namen
Am Samstag verlagerte sich der musikalische Schwerpunkt in Richtung Pop und Schweizer Musik. «Kunz» gehörte ebenso zum Programm wie «Alexander Eder». Für weitere A bwechslung sorgten «Dada Ante Portas» und «NoCaps». Besonders der Auftritt von «No-Caps» hatte einen lokalen Bezug: Die vier musikbegeisterten Jungs stammen aus Schupfart und Umgebung. Mit ihrer Musik sprechen sie ein breites Publikum verschiedener Altersklassen an. Ihre Leidenschaft für die Musik war dabei deutlich spürbar. Damit bot der zweite Festivaltag eine Mischung aus bekannten Schweizer Formationen und Künstlern, die unterschiedliche Stilrichtungen und Generationen ansprechen.
Die grosse Party
Zum Abschluss wurde es am Sonntag besonders tanzfreudig. Die «Seerugge Feger» eröffneten den letzten Festivaltag bereits am Mittag. Danach folgten Anna-Maria Zimmermann, Mickie Krause, «die Draufgänger» und die jungen Zillertaler. Mit Hard-Rock über Mundart bis hin zu Schlager und Partyhits war damit für ein breites Publikum jeweils etwas dabei. Die Stimmung am Festival war fröhlich und ausgelassen, das Publikum begeistert. Wie jedes Jahr entstanden dabei kleine, bleibende, manchmal beinahe magische Momente für Gross und Klein.
Möglich gemacht haben diesen grossen stimmungsvollen Anlass circa 450 freiwillige Helferinnen und Helfer, denen ein grosses Dankeschön gebührt. Nach drei unterschiedlichen Festivaltagen endete das Schupfart Festival 2026 mit einem Programm, das ganz auf gemeinsames Feiern ausgerichtet war. Und mit dem Mix aus verschiedenen Musikstilen blieb das Festival seinem Charakter «regional, vielseitig und gemeinschaftlich» treu.