Vier von sieben Vorstandsmitgliedern wurden am Mittwochabend an der Abgeordnetenversammlung vom Planungsverband Fricktal Regio verabschiedet, darunter auch Präsidentin Françoise Moser. Robert Schmid übernimmt künftig das Präsidium.
Susanne Hörth
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Vier von sieben Vorstandsmitgliedern wurden am Mittwochabend an der Abgeordnetenversammlung vom Planungsverband Fricktal Regio verabschiedet, darunter auch Präsidentin Françoise Moser. Robert Schmid übernimmt künftig das Präsidium.
Susanne Hörth
Für den Fricktaler Planungsverband begann am Mittwochabend mit der konstituierenden Versammlung zugleich ein neues Vorstandskapitel. Sich für die Region einzusetzen, sei ihm ein grosses Anliegen, sagte Robert Schmid, Gemeindeammann von Böztal und seit Mittwochabend neuer Präsident von Fricktal Regio Planungsverband. «Die Vielseitigkeit der Themen und der Gesamtblick über alles – davor habe ich grossen Respekt», meinte er gegenüber der NFZ zu seiner neuen Aufgabe. Gleichzeitig freue er sich darauf, viele neue Menschen kennenzulernen.
Mit Präsidentin Françoise Moser, Vizepräsident Franco Mazzi sowie den Vorstandsmitgliedern Markus Fäs und Thomas Rohrer hatten sich gleich vier von sieben Mitgliedern nicht mehr für eine weitere Legislatur zur Verfügung gestellt. Sie wurden mit einem Rückblick auf ihre Tätigkeiten, Dankesworten und einem Präsent verabschiedet. Die Würdigung von Françoise Moser übernahm Franco Mazzi. Er dankte der scheidenden Präsidentin für ihr grosses und unermüdliches Engagement für Fricktal Regio. Viel Applaus erhielten auch mehrere verdiente Mitglieder verschiedener Arbeitsgruppen.
Die 30 anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt 32 Verbandsgemeinden bestätigten einstimmig die bisherigen Vorstandsmitglieder A ndré Maier, Gunthard Niederbäumer und Robert Schmid. Ebenso einstimmig wurde Gunthard Niederbäumer als Vizepräsident wiedergewählt. Mit der gleichen Stimmenzahl wurde Robert Schmid neu zum Präsidenten ernannt. «Es ist eine besondere Ehre für mich», sagte der Böztaler. In der Politik gebe es immer mehr «ich» und weniger «ihr». Gerade im Fricktal seien das «ihr» und das «wir» jedoch zentral. Entsprechend steht für Schmid das Miteinander im Fokus: «Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren.» Das Fricktal zeichne sich durch eine starke Identität aus. Damit dies so bleibe und sich weiterentwickeln könne, brauche es den Zusammenhalt aller.
Die vier Neuen
Die vier neuen Vorstandsmitglieder wurden von ihren jeweiligen Gemeinderäten nominiert und von der Versammlung in globo einstimmig gewählt. Marion Wegner-Hänggi, Frau Gemeindeammann von Wallbach, bringt einen reichen Erfahrungsschatz aus verschiedenen Bereichen mit und möchte dieses Wissen aktiv einbringen. Benedikt Gürtler, Gemeindeammann von Obermumpf, versteht sich als Stimme der kleinen Gemeinden. Auch Möhlins Gemeindeammann Loris Gerometta will sich für die Gemeinden einsetzen. Er sieht sich weniger als Politiker, sondern vielmehr als Problemlöser. Die vierte im Bunde ist Claudia Rohrer, Stadtpräsidentin von Rheinfelden. Sie hatte sich laut Françoise Moser bereits im Vorfeld für die Versammlung abmelden müssen.
«Wir haben viel geschafft», sagte Françoise Moser mit Blick auf die zurückliegende Legislatur und die vielfältigen Aufgaben des Planungsverbands. Auch in Zukunft gebe es viel zu tun. «Für mich geht eine spannende Zeit zu Ende», verabschiedete sie sich aus der Vorstandsarbeit – nicht jedoch aus ihrem Engagement für die Gemeinden der Region.