Anfang Juni sollen die Bauarbeiten für die neue Küche im Alters- und Pflegeheim Lindenstrasse in Rheinfelden beginnen. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Franken.
Valentin Zumsteg
«Das ist eines der grössten Projekte in der Geschichte des Alters- ...
Anfang Juni sollen die Bauarbeiten für die neue Küche im Alters- und Pflegeheim Lindenstrasse in Rheinfelden beginnen. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Franken.
Valentin Zumsteg
«Das ist eines der grössten Projekte in der Geschichte des Alters- und Pflegeheims Lindenstrasse», erklärt Ioannis Coulaxides. Er ist Präsident des Vereins für Altersheime Rheinfelden, zu welchem dieses Alters- und Pflegeheim gehört. In den kommenden Monaten wird die Küche, die über 30 Jahre alt ist, komplett erneuert. Alle Geräte werden ersetzt. Auch die Haustechnik wird modernisiert. «Dadurch kann der Stromverbrauch gesenkt und die Effizienz weiter verbessert werden», schildert Coulaxides.
Enger Fahrplan
Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 1,2 Millionen Franken. Die Generalversammlung des Vereins ist am Dienstagabend über das Vorhaben und die geplante Krediterhöhu ng i n form iert worden. Jahresrechnung, Budget und Mitgliederbeitrag wurden genehmigt.
Wenn alles wie geplant läuft, sollen die Arbeiten Anfang Juni beginnen und bis Anfang September abgeschlossen sein. «Der Fahrplan ist eng getaktet», so Coulaxides. Während der Bauzeit wird das Essen von einem externen Caterer geliefert, der auch während der Küchenerneuerung in der Reha Rheinfelden im Einsatz stand und überzeugt hat.
Die günstigsten Heimplätze
Finanziell steht der Verein für Altersheime Rheinfelden gut da. «Die Verschuldung ist moderat», erklärt Coulaxides. Das langfristige Fremdkapital liegt bei 523 000 Franken, während sich das Eigenkapital auf gut 3 Millionen Franken beläuft. Die Erneuerung der Küche soll über eine Erhöhung der Hypothek finanziert werden.
Für 2025 resultiert ein Überschuss von knapp 170 000 Franken. Für das laufende Jahr ist nach Abschreibungen von 400 000 Franken ein Überschuss von 10 000 Franken budgetiert. «Zur Sicherstellung unserer finanziellen Stabilität planen wir eine geringe Pensionspreiserhöhung im vierten Quartal 2026», so Coulaxides. Das Alters- und Pflegeheim Lindenstrasse biete aber weiterhin die günstigsten Heimplätze im ganzen Kanton. Die 42 Pflegeplätze sind – wenig verwunderlich – voll belegt. Die Wartezeit beläuft sich auf drei bis sechs Monate. Auch die 16 Zwei-Zimmerwohnungen, die vermietet werden, sind nach wie vor sehr gefragt. «Die zentrale Lage und der Blick in die herrliche Parkan lage werden von den Mietern sehr geschätzt», so Coulaxides. Auch hier gibt es eine lange Warteliste.
Per Ende 2025 beschäftigte das Alters- und Pf legeheim Lindenstrasse 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich 33,6 Vollzeitstellen teilen.