Glanzvoller Abgang der «Stärndli»

  26.03.2026 Frick

Fricker Kindertheater gab zum Schluss noch einmal alles

Am Samstagabend standen sie ein letztes Mal im Rampenlicht – die sieben Schauspielenden des Kindertheaters «Stärndli». Und wie es bei einer Dernière halt so ist, ein bisschen Wehmut spielte auch noch mit.

Simone Rufli

«Mini Farb und dini, das git zäme zwee, wäred’s drü, vier, fünf, sächs, siebe, wo gärn wettet zämebliibe, git’s en Rägeboge, wo sich laht lah gseh.» So sangen sie und ja, sie wären wohl gerne noch länger zusammengeblieben, Julia, Armando, Valerie, Lukas, Fiorina, Lia und Amira. Zusammen geblieben mit Anita und Urs Stammbach-Bindt, die ihnen mit ihrer ganzen grossen Leidenschaft fürs Theater in den drei Jahren seit der Gründung des Kindertheaters so viel mehr mit auf den Lebensweg gegeben haben als die Freude am Theaterspielen. «Ich bin stolz auf sie», hat Anita Stammbach-Bindt am Samstagabend mit leuchtenden Augen zur NFZ gesagt, zwischen dem ersten Teil mit Kostproben aus Konzentrationsübungen und der Aufführung des selber geschriebenen Stücks «So schön kann Schule sein». So schön kann Theater sein, war man geneigt zu sagen, mit dem Blick in den vollbesetzten Saal im reformierten Kirchgemeindehaus. Nicht nur die Angehörigen des Theaternachwuchses applaudierten kräftig, unter den Gästen war auch der komplette Vorstand des Kantonalverbandes Aargauer Theater AarThe. «Ich wünsche mir, dass die Theaterszene in Frick irgendwann wieder auflebt», hat Anita Stammbach-Bindt zum Schluss gesagt – dann fiel der Vorhang.


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