Jungfreisinnige Brugg-Fricktal fordern die Behörden zum Handeln auf
Was als gemütlicher Abend unter Freunden begann, endete für Peter Haudenschild (78) im Spital. Auf dem Fussweg nachhause wurde er beim Bahnhof Brugg grundlos von drei Männern attackiert und bewusstlos ...
Jungfreisinnige Brugg-Fricktal fordern die Behörden zum Handeln auf
Was als gemütlicher Abend unter Freunden begann, endete für Peter Haudenschild (78) im Spital. Auf dem Fussweg nachhause wurde er beim Bahnhof Brugg grundlos von drei Männern attackiert und bewusstlos geprügelt. Haudenschild ist als ehemaliger FDP-Einwohnerrat und lang jähriger Sympathisant den Jungfreisinnigen Brugg-Fricktal seit Jahren freundschaftlich verbunden. Die Nachricht von diesem Übergriff hat die Sektion tief erschüttert.
«Was Peter Haudenschild widerfahren ist, macht uns fassungslos und wütend zugleich. Wir wünschen ihm von Herzen eine rasche Genesung», sagt der Eiker Janis Eberle, Präsident der Jungfreisinnigen Brugg-Fricktal.
Der Vorfall sei kein Einzelfall, heisst es seitens der Partei in einer Medienmitteilung. «Der Bahnhof Brugg ist zu gewissen Zeiten kaum mehr begehbar, und auch tagsüber halten sich dort regelmässig alkoholisierte oder unter Betäubungsmitteleinfluss stehende Personen auf. So kann es nicht weitergehen.» Die Jungfreisinnigen Brugg-Fricktal fordern deshalb von Regierungsrat, Kantonspolizei und SBB rasches und konsequentes Handeln. Konkret heisst das, so die Partei, mehr sichtbare Polizeipräsenz am Bahnhof Brugg, insbesondere am Abend und in der Nacht; konsequente Strafverfolg ung bei Gewaltdelikten im öffentlichen Raum sowie gezielte Videoüberwachung an der Unterführung und den Perrons.
«Sicherheit im öffentlichen Raum ist eine Kernaufgabe des Staates. Der A ngriff auf Peter darf nicht folgenlos bleiben – wir erwarten von den Verantwortlichen jetzt konkrete Schritte», so Robin Ender, Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Brugg-Fricktal. (mgt)