Handball, 1. Liga: so verlief die Hinrunde
Ganz gut kam der TSV Frick zum Saisonstart in die Gänge. Doch danach gab es auch sehr enttäuschende Leistungen. Eine Übersicht zur Saisonhälfte.
Nach zwei turbulenten Saisons in Folge sehnte sich der TSV Frick endlich ...
Handball, 1. Liga: so verlief die Hinrunde
Ganz gut kam der TSV Frick zum Saisonstart in die Gänge. Doch danach gab es auch sehr enttäuschende Leistungen. Eine Übersicht zur Saisonhälfte.
Nach zwei turbulenten Saisons in Folge sehnte sich der TSV Frick endlich nach sportlicher Ruhe. Entsprechend hart trainierten die Füchse in der Sommerpause – mittels des neuen Kraftraumes sollten nun auch die physischen Defizite behoben werden. Dies schlug sich direkt im ersten Spiel nieder. Die Fricker gewannen gegen den Aufsteiger aus Hochdorf, traten als Mannschaft auf und überzeugten trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle. Einzig die Defensive war noch etwas wackelig. Den Schwung aus dem ersten Spiel aber konnten die Fricker mitnehmen. Erst am vierten Spieltag folgte der erste Dämpfer: Vom HSC Suhr Aarau 2 wurden die Fricktaler regelrecht überrannt, defensiv gelang überhaupt nichts. Die Aarauer gewannen mit 40:31. In der darauffolgenden Woche flogen die Fricker zudem gegen Lyss aus dem Schweizer Cup. Eine starke Reaktion dagegen zeigte der TSV in der Meisterschaft gegen die SG Kriens-Luzern. Danach folgte eine Pause und bis dahin war der Saisonverlauf in Ordnung: Der 3. Zwischenrang mit acht Punkten war positiv.
Leistungseinbrüche
Mit Kreisläufer Fabio Metzger und dem letztjährigen Torschützenkönig David Zwahlen kehrten nach der Herbstpause zwei wichtige Stützen nach einer Verletzung zurück. Entsprechend waren die Erwartungen für das zweite Saisonviertel hoch. Doch zum Start folgte gleich eine Ernüchterung: Auswärts in Willisau verloren die Fricker mit 29:33. Mit der Wut im Bauch gewannen sie jedoch anschliessend überzeugend gegen den TV Dagmarsellen. Auch gegen den TV Muri auswärts schien der TSV das Spielgeschehen zu kontrollieren. In diesem Derby spielten die Fricktaler eine fulminante erste Halbzeit und führten mit 16:12. Davon war in der zweiten Halbzeit kaum mehr etwas übrig, der TSV brach komplett ein und verlor am Ende mit 28:31. Die Partie gegen den KTV Altdorf entwickelte sich zu einem Debakel und es resultierte eine 23:36-Niederlage. Gegen den Tabellennachbarn KTV Muotathal zeigten die Fricker eine Willensleistung und gewannen in einem Krimi mit 28:26. Zu inkonstant war jedoch auch diese Leistung. Zum Jahresende sollte das Christkind zwei Punkte bringen, das erneute Duell gegen die SG Handball Seetal aus Hochdorf stand an. Doch der Aufsteiger und Tabellenletzte spielte nach einer schwachen Anfangsphase stark auf. Die Fricker hingegen wirkten schläfrig in der Verteidigung. Die 1:1 Situationen gingen viel zu oft verloren. Erneut fehlte die Härte. Dank eines starken Mike Bienz im Tor resultierte schliesslich ein 32:32 – trotz der guten Leistung der Gäste eine Enttäuschung zum Jahresende.
Am 17. Januar, um 18 Uhr, spielt der TSV Frick zuhause gegen den HSC Suhr Aarau 2. (mgt)